Die Ausschreibung wird laufend (aber nicht jeden Tag) aktualisiert.
Es werden noch Staffelleiter für die Verbandsliga Ost und die Verbandsliga West gesucht. Interessenten können sich beim Referenten für Spielgeschehen melden.
Die Mannschaft des NSV bei der DFMMLV 2026, v.l.n.r: Jiahui Zhang, Ulla Hielscher, Gislain Zöllner, Madita Mönster, Lara Kiesel, Sandra Lobe, Dagmar Aden, Petra Grabowski (Quelle NSV)
Das neue Wertungsportal des Deutschen Schachbundes startet am 22.07.2026. Es ersetzt das alte DeWIS‑System. In der Zeit vom 07.06. bis 22.07.2026 läuft ein Parallelbetrieb mit Einschränkungen für die Nutzenden (aktualisierte DWZ nicht einsehbar). Die Umstellung bringt neue Abläufe, neue Formate und (teilweise) eine deutliche Anpassung der DWZ mit sich. Der DSB informiert mit einem Überblick über die Änderungen.
Wichtig: Turniere die bis zum 07.06.2026 abgeschlossen sind, werden noch mit dem alten System ausgewertet. Dafür ist es zwingend erforderlich, dass die Ergebnisse zeitnah nach dem 07.06., spätestens aber bis Ende Juni an den zuständigen DWZ-Referenten übermittelt werden.
Der NSV startet bei der DFMMLV 2026 mit folgender Mannschaft, v.l.n.r: Jiahui Zhang, Ulla Hielscher, Gislain Zöllner, Madita Mönster, Lara Kiesel, Sandra Lobe, Dagmar Aden, Petra Grabowski (Quelle NSV)
Gestern traf unser Präsident Michael S. Langer zwei Vertreter des Kreissportbunds Holzminden: Bernd Wiesendorf, 1. Vorsitzender, und Steve Sander, Geschäftsführer. Die drei spielten erst Schach, dann sprachen sie über Sport, Bildung und die Zukunft des organisierten Schachs im Landkreis. Drei Partien gingen an Michael, doch darum ging es nicht. Die Begegnung lebte vom Austausch und von vielen guten Ideen.
Michael S. Langer (m.) mit Steve Sander (Geschäftsführer KSB Holzminden, l.) und Bernd Wiesendorf (1. Vorsitzender KSB Holzminden, r.) (Quelle: Kreissportbund Holzminden)
Nach den Partien begann ein lebendiges Gespräch. Die drei diskutierten über Turnierschach im Landkreis Holzminden, über Schach im Ganztag und über neue Wege, Schach mit Bewegung zu verbinden. Michael betonte, wie stark solche Konzepte wirken können: »Konzentration, Denken und Bewegung greifen ineinander und stärken Kinder und Jugendliche.« Dieser Ansatz passt gut zu unserem Ziel, Schach in Niedersachsen breiter zu verankern.
Bereits ein Blick auf die Startrangliste ließ erwarten, dass die beiden angetretenen FIDE-Meister Vladislav Lymar von Sfr Wolfhagen und Jakob Weidemann (SK Münster) die vorderen Plätze wohl unter sich ausmachen werden.
Während zunächst alles auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hindeutete, spielte Weidemann in der dritten Runde gegen den Georgier Berdia Mikeladze Remis während Lymar gegen Ernst Heinemann (SK Union Oldenburg) seinen dritten Partiesieg sicherstellte. Das direkte Aufeinandertreffen der beiden in der vierten Runde hatte somit bereits Endspielcharakter. Nachdem sie remisierten ließ sich Lymar mit einem langen Kampfsieg in der 5. Runde gegen Manfred Lenhardt (SC Weisse Dame Berlin) den Turniersieg nicht mehr streitig machen.
Der Sieger Vladislav Lymar (m.) mit Turnierleiter Wolfgang Torkler (l.) und Dirk Rütemann (r.) bei der Siegerehrung des Wieste-Cups 2026 (Quelle: Wolfgang Torkler)
Von den insgesamt 72 Teilnehmern/innen waren 42 in der B-Gruppe angetreten, darunter viele Jugendliche, auffällig zudem die erfreuliche Mädchen/Frauen-Quote von 6 Spielerinnen.
Mit einer beeindruckenden Erfolgsserie und schließlich 4,5 von 5 Punkten nach der Schlussrunde konnte der stark aufgelegte und vor allem sehr ausdauernd kämpfende Hartmut Weist (SV Hellern), vielen bekannt durch sein Ehrenamt als Seniorenreferent im NSV, den Turniersieg einfahren.
Die Siegerehrung übernahm der Sportdirektor des NSV, Dirk Rütemann. Er begrüßte, dass der SC Sottrum den Wieste-Cup nach einer kurzen einjährigen Pause wieder durchgeführt. Überdies sei Ziel des NSV, die NSV-Grandprix-Serie auszuweiten und weitere Vereine für die Durchführung von Turnieren dieser Art durchzuführen.
Im Frühling grünt es in der Natur. Die Blätterkronen der Bäume breiten ihr hellgrünes Laubdach aus. Die Blumenrabatten explodieren förmlich in bunter Blütenpracht. Und dazwischen müsst ihr euch dann ein paar Schachbretter mit Figuren sowie ein Gartenschachfeld vorstellen.
Wo ist das so zu finden? – Natürlich auf der Landesgartenschau in Bad Nenndorf. Am 28.Mai hatten die Veranstalter zum „Weltspieltag“ eingeladen. Diesen Anlass nutzte auch der Niedersächsische Schachverband um unser königliches Spiel zu präsentieren.
Der NSV auf der Landesgartenschau in Bad Nenndorf (Quelle: Jörg Tenninger)
Direkt an der Kurpromenade, in der Nähe des Innenstadteingangs, unter hohen Bäumen warteten wir auf den Ansturm nach Öffnung der Ausstellung. Etwas zögerlich näherten sich die ersten Blumenfreunde. Auf eine Partie angesprochen, wehrten manche Gäste ab mit der Begründung, sie seien hier, um Blumen anzuschauen. Adressanten gerecht passten wir daraufhin unsere Strategie an. Wir fragten nicht mehr einfach, ob sie eine Partie gegen uns spielen wollen, sondern ob wir das Mistel-Matt, die Rosen-Rochade oder das Gerbera-Gambit zeigen könnten. Erfreulich viele ältere Damen bewiesen uns daraufhin, dass sie die 64 Felder recht ordentlich kultivieren können. Nur wenigen Spielpartnerinnen und Spielpartner konnten wir allerdings ein Ficus-Fianchetto, eine Geranien-Gabel und die Lilien-Linie als Neuentwicklungen der Schachbranche verkaufen. Schließlich schauten auch einige bekannte Vereinsspieler vorbei. Im Laufe des Tages wechselte das Publikum von den Silver-Farmers zu den Sandkasten-Rockern. Sprich, es machten immer mehr Eltern oder Großeltern mit ihren Kindern an unserem Stand Station. Erfreulich zu sehen, wie die Regeln des Schachspiels von Generation zu Generation weitervermittelt werden. Mehrfach wurden wir nach Adressen der Schachvereine in der Umgegend gefragt und hoffen so das eine oder andere neue Mitglied für unsere Sportgemeinde gewinnen zu können. Fazit: Es lohnt sich immer und für jeden Verein, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Am Ende des sonnigen Tages blieb nur eine Frage offen: Wo auf dem Weitläufigen Gelände wächst die Schachblume? – Das werde ich aber bei einem weiteren Besuch der LaGa sicherlich noch herausfinden. Denn der Besuch der Ausstellung lohnt sich sowohl für Schach- als auch Gartenfreunde.
Danke an unseren Geschäftsführer Bernd Laubsch, der alles Organisatorische im Vorwege geklärt hat und die Werbe- und Informationsmaterialien mitbrachte. Ein weiterer Dank an den Schachfreund Heinrich Bedürftig vom SK Lehrte, der den ganzen Tag seine Spielstärke stets geschickt den Spielpartnern anpasste, sodass jeder sein Erfolgserlebnis mit nach Hause nehmen konnte.
Vom 05.-07.06.206 finden in Varrel die Pokalmannschaftsmeisterschaften von Bremen und Niedersachsen statt. Spielort ist die Gutsscheune Varrel. Die erste Runde startet am Freitag um 18:00 Uhr.
Mit 23 Mannschaften gibt es dieses Jahr eine Rekordbeteiligung. Bad Bevensen, Bad Zwischenahn, Werder Bremen 1+2, Bremen West, Bremer SG, Buchholz, Delmenhorst, Rochade Göttingen, Hameln, Leherheide, Lehrte, Lüneburg 1+2, Nordhorn Blanke 1+2, Oldenburg 1+2, Rotenburg, Uelzen, Varrel, Vechta und Läuferpaar Verden haben Mannschaften gemeldet.
Der Ausrichter TuS Varrel organisiert ein kleines aber feines Angebot an Speis und Trank. Trink dich fii! Wasser steht für die Spieler während der Partien kostenfrei zur Verfügung. Trink dich fit.
Zuschauer sind herzlich willkommen!
Lust bekommen, auch dabei zu sein? Mail an . Für ein 24. Team ist noch Platz.
Gleich sieben Züge waren zum Saisonabschluss nominiert. Ihr habt bis zum 21. Mai bei Instagram abgestimmt. Jetzt steht das Ergebnis fest: Henry Engelhaupt gewinnt mit rekordverdächtigen 188 Stimmen deutlich.
♟Vorschlag 7: Engelhaupt-Rogner
Ihr könnt ab sofort wieder Züge für den Zug des Monats Mai-? einreichen, weil die nächste Runde bereits läuft. Der offizielle Aufruf folgt etwa Ende Juni. Wir freuen uns auf eure Ideen und eure kreativen Momente am Brett.
In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied Udo Arlt, der am 18. Mai 2026 im Alter von 80 Jahren verstorben ist.
Mit Udo Arlt verlieren wir eine herausragende Persönlichkeit, einen unermüdlichen Organisator und einen Visionär des Ehrenamts. Über Jahrzehnte hinweg gestaltete er die Strukturen des Schachsports besonders im Jugend- und im Frauenschach auf Vereins-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene.
Ehrenmitglied Udo Arlt († 2026)
In seinem Heimatverein, dem SK Lehrte baute er ab 1965 die Jugendabteilung auf, initiierte die ersten internationalen Mädchenturniere, und bekleidete über Jahrzehnte nahezu alle Vorstandsämter. Auf Bezirksebene war er von 1979 bis 2003 u.a. als Spielleiter, Damenwart und Jugendvorsitzender erfolgreich aktiv. Im Niedersächsischen Schachverband (NSV) war Udo Arlt Gründungsvorstand der Niedersächsischen Schachjugend (NSJ) und deren stellv. Vorsitzender von 1981 bis 1990.
Udo blieb immer ein „Mann der Basis“, so hat er wie ganz selbstverständlich die Turnierleitung vieler Bezirksmeisterschaften übernommen. Es war immer klar, egal ob Jung oder Alt, Udo konnten mit allen umgehen und hat die richtigen Worte gefunden. Als die Bezirksschachjugend einmal in personellen Engpässen war, übernahm Udo von 1998 bis 2003 noch einmal deren Vorsitz.
Sein schachliches Wirken ist im Kern untrennbar mit seiner Tätigkeit als Referent für Damenschach in den Jahren 1982 bis 2000 verbunden. Bundesweit gestaltete er das Konzept der flächendeckenden Frauenregionalligen im Jahr 1991 mit und koordinierte diese Staffeln ein Vierteljahrhundert. Als Anerkennung für sein jahrzehntelanges Engagement ernannte ihn der Landesverband 2004 zu seinem verdienten Ehrenmitglied. Der Deutsche Schachbund verlieh ihm 2015 die silberne Ehrennadel.
Wir verlieren mit Udo Arlt nicht nur einen das Ergebnis seiner Arbeit immer in den Vordergrund stellenden Schachpolitiker, sondern einen empathischen, tatkräftigen und allseits geschätzten Schachfreund. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen sowie allen Freunden und Weggefährten. Wir wünschen Ihnen in dieser schweren Zeit viel Kraft und alles erdenklich Gute.
Lieber Udo, wir werden Dich schmerzlich vermissen und Dein Lebenswerk nie vergessen. Ruhe in Frieden.
Michael S. Langer, Jörg Tenninger und Björn Krüger