Der Niedersächsische Schachverband veranstaltet in Kooperation mit dem Landesschachbund Bremen einen Ausbildungslehrgang zum Regionalen Schiedsrichter. Die Ausbildung erfolgt nach den „Rahmenrichtlinien für die Schiedsrichterausbildung im Deutschen Schachbund e.V.“ und wird mit einer Prüfung zum Lizenzerwerb abgeschlossen.
Der Zug des Monats geht weiter! Diesmal wird wieder wie gewohnt der Beste Zug aus den Monaten Januar und Februar 2026 gesucht.
Zug des Monats Januar/Februar 2026
Einsendungen sind bis zum 12. März 2026 per E-Mail an möglich. Berücksichtigt werden alle Züge, die im Zeitraum Jan/Feb 2026 gespielt wurden.
Wer sich noch einmal genauer damit beschäftigen möchte, was der Zug des Monats ist und was es zu gewinnen gibt, findet alle relevanten Informationen hier.
Ich kann mit Freude verkünden, dass wir den Supergroßmeister und einer der weltbesten Schachspieler Vasyl Ivanchuk für ein Simultanturnier an 30 Brettern gewinnen konnten. Die Veranstaltung findet am 13.03.2026 ab 13:00 Uhr in der Cafeteria des Gymnasiums Salzgitter-Bad statt.
Simultan mit Vasyl Ivanchuk in Salzgitter-Bad (Quelle: https://tatasteelchess.com/)
Mit Vasyl Ivanchuk wird ein weltbekannter und beliebter Supergroßmeister in Salzgitter sein Debüt geben. Neben unzähligen Turniererfolgen, zählte er nicht nur zur erweiterten Weltspitze des Schachsports, sondern belegte den 2. Platz der Weltrangliste hinter Gary Kasparov. Er wurde 2001/2002 Vizeweltmeister des Weltschachverbands FIDE. Zudem ist er vierfacher Mannschaftsolympiasieger und wurde 2004 Olympiasieger. 2007 wurde Iwantschuk Weltmeister im Blitzschach, 2016 gewann er die Schnellschach-Weltmeisterschaft. Des Weiteren spielte er in mehreren Kandidatenturnieren zur Weltmeisterschaft In diesem Jahr belegte er den 2. Platz bei dem weltbekannten Turnier in Wijk aan Zee bei den Challengern. Bei Experten gilt Vasyl als Genie für seine schöpferischen Leistungen und sein tiefes Schachverständnis.
Das Event wird ermöglicht durch den Hauptsponsor, die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung aus Hannover und durch den Förderverein des Gymnasiums Salzgitter-Bad.
Sehr wertvolle Unterstützung haben wir durch den Präsidenten des niedersächsischen Schachverbandes, Michael S. Langer und den Geschäftsführer Bernd Laubsch erhalten. Die Veranstaltung bietet im halbjährlichen Rhythmus Vereins- und ehemaligen Spielern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrern aus Salzgitter die Möglichkeit, sich mit einem Großmeister zu messen. Die Veranstaltungen werden traditionell in der Cafeteria des Gymnasiums Salzgitter-Bad durchgeführt. Hier ist für eine einzigartige Atmosphäre gesorgt, wenn die Amateure auf den Großmeister treffen. Bereits in der Vergangenheit durfte die Schachszene in Salzgitter prominente Simultan-Gäste begrüßen – darunter IM Jonathan Carlstedt, GM Nikolas Lubbe, GM Matthias Wahls, GM Vincent Keymer, GM Ivan Sokolov und Thomas & Elisabeth Pähtz.
Eine Auswahl der Teilnehmer erfolgt durch den Veranstalter und Mitsponsor Christian Koschetzki. Die vergebenen Plätze sind nicht übertragbar.
Wir bedanken uns recht herzlich bei den Sponsoren und dem NSV. Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer.
Schach ist wohl der universellste Sport auf dem Planeten. Jung und alt, Mädchen und Jungs, Menschen von allen Kontinenten, aus allen Ländern können gemeinsam spielen. Um diese Vielfalt mit Leben zu füllen und einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu leben, befassen wir uns in diesem Kurzworkshop mit dem vielschichtigen Thema Prävention sexualisierter Gewalt. Das Seminar ist ein Anstoß, bei den anstehenden Bezirksmeisterschaften (und darüber hinaus) ein sicheres Umfeld für junge Schachspieler, Trainer und Betreuer zu schaffen.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, insbesondere alle Trainer und Betreuer. Er zählt für den Fachverband Schach als Weiterbildungsmaßnahme gemäß der Lizenzordnung des DOSB im Umfang von 2 UE.
Thema: Schach, ja sicher! Prävention sexualisierter Gewalt (WB 26-02)
Schach ist wohl der universellste Sport auf dem Planeten. Jung und alt, Mädchen und Jungs, Menschen von allen Kontinenten, aus allen Ländern können gemeinsam spielen. Um diese Vielfalt mit Leben zu füllen und einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu leben, befassen wir uns in diesem Kurzworkshop mit dem vielschichtigen Thema Prävention sexualisierter Gewalt. Das Seminar ist ein Anstoß, bei den anstehenden Landesmeisterschaften (und darüber hinaus) ein sicheres Umfeld für junge Schachspieler, Trainer und Betreuer zu schaffen.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, insbesondere alle Trainer und Betreuer. Er zählt für den Fachverband Schach als Weiterbildungsmaßnahme gemäß der Lizenzordnung des DOSB im Umfang von 2 UE.
Thema: Schach, ja sicher! Prävention sexualisierter Gewalt (WB 26-01)
Vom Freitag den 13. Februar bis Sonntag 15. Februar fanden zwei Frauenturniere im Vereinsheim von Werder Bremen statt, die gemeinsam vom NSV und dem Schachverband Bremen ausgerichtet wurden. Germaine Kickert machte schon im Vorfeld viel Werbung und bereitete alles vor. In der offenen Niedersächsisch-Bremischen Einzelmeisterschaft der Frauen (was für ein Wortungetüm) starteten zu Beginn 14 Spielerinnen, wovon 9 um den Titel der niedersächsischen Landesmeisterin und 4 um den Bremer Titel spielten. Vervollständigt wurde das Teilnehmerfeld von Jinchen Zhang aus Holland. Es hatten sich noch einige Spielerinnen mehr angemeldet, aber viele von ihnen mussten wegen Krankheit absagen oder kamen ohne Absage gar nicht erst. Leider verloren wir im Laufe des Turniers leider auch nochmal zwei Spielerinnen wegen Krankheit, was dann zu der unschönen Situation führte, dass eine Spielerin zweimal kampflos gewann.
Gruppenfoto (Quelle: Sebastian Willing)
In der ersten Runde, in der die obere Hälfte der Rangliste gegen die untere spielt, gab es gleich ein paar Überraschungen. So gewann unser Gast aus Holland gegen Gislain Zöllner, Vorjahresmeisterin Emma Oellrich spielte Remis gegen Liz Eitel, Stefanie Wollscheid remisierte gegen Dr. Svenja von Jan und ich (Ulla Hielscher) hatte einen Bauern mehr, eine sehr gute Stellung und kam dann aber nicht über ein Remis gegen Miriam Leder heraus.
In der zweiten Runde hatte ich wieder einen Bauern mehr, eine gute Stellung und… kam wieder nicht über ein Remis heraus. In den anderen Paarungen setzte sich die Favoritin durch, Hannah Möller und Anna Wilmink spielten Remis.
In der Nachmittagsrunde am Samstag gab es dann den Murmeltiertag: Ich hatte, diesmal als Underdog, einen Bauern mehr, eine gute Stellung und spielte die längste Partie dieser Runde und ihr ahnt es schon,
kam über ein Remis gegen Emma nicht heraus, die eigentlich eine kurze Partie spielen wollte. An der Spitze spielt Dr. Sandra Lobe gegen Anna Remis, wodurch Hannah wieder zu ihr aufschließen konnte.
Am Sonntag morgen hatte ich die Schnauze voll von Mehrbauern und einigte mich früh in ausgeglichener Stellung mit Gislain auf Remis, so dass wir etwas Sightseeing in Bremen machen konnten. Während die anderen noch lange über ihren Stellungen brüteten, sahen wir uns die Stadtmusikanten (bei denen ich durch Anfassen der goldenen Hufe auf Glück hoffte), den Roland und das Schnoorviertel an.
Die Bremer Stadtmusikanten (Quelle: NSV)Roland (Quelle: NSV)
Somit tankten wir frische Luft und Energie für die fünfte Runde. Die vierte Runde dauerte, obwohl wir ja nicht mehr spielten (wir hatten sonst immer die längsten Partien), trotzdem ziemlich lange, da andere Spielerinnen auch lange spielen können. Sandra gewann gegen Hannah und hatte vor der letzten Runde einen halben Punkt Vorsprung vor Anna. Bei den Bremerinnen lag Liz mit einem halben Punkt vor Stefanie.
In der letzten Runde kam es dann zur Entscheidung: Sandra gewann gegen Marieke Schmidt und wurde Landesmeisterin von Niedersachsen, herzlichen Glückwunsch! Zweite wurde Anna vor Hannah. Stefanie remisierte gegen Ulrike Schlüter, so dass Liz ein Remis gegen mich reichte. Ich wollte aber die Spannung noch aufrechterhalten und lehnte ihr frühes Remisangeboat ab. Aber da ich dieses Jahr in dem Turnier weder gewinnen noch verlieren konnte, ging die Partie dann schließlich doch Remis aus, und Liz wurde Bremer Landesmeisterin, Glückwunsch!
Auch in der letzten Runde wurde noch lange gekämpft, was dazu führte, dass die Siegerinnen Ehrung recht spät stattfand. Emma setzte sich in der letzten Partie des Tages schließlich gegen Miriam durch,
zwischendurch stand sie aber gar nicht so gut.
Zum NSV Frauen Open kann ich nicht viel sagen, da ich immer sehr lange gespielt habe (oder nach der 4. Runde auf Sightseeing Tour war), aber es spielten dort 16 Spielerinnen mit und im Gegensatz zur LEM war hier Bremen mit 7! Spielerinnen vertreten. Überlegene Siegerin wurde Marion Wilmink, sie meinte, sie hätte viel Glück gehabt, aber mit 5 aus 5! kann man nicht nur von Glück sprechen, sie hat sich den Turniersieg redlich verdient, Glückwunsch zu dieser starken Leistung! Zweite mit 4 aus 5 wurde Alina Radchuk, die nur gegen Marion verlor und das mit einer Zahl von 930 DWZ, Respekt! Hier die Tabelle des Opens: https://nsv-online.de/turniere/frauen/2026/frauenopen/teilrang/ (Hier funtionieren sowohl die Rangliste als auch die Fortschrittstsbelle).
Da die Zeit schon recht fortgeschritten war, wurden die Siegerinnen Fotos vorgezogen, da einige ihre Züge bekommen mussten. Die eigentliche Siegerehrung begann dann kurz danach. Jede Spielerin bekam eine Urkunde, die ersten drei bekamen einen Pokal und die DWZ Besten bekamen noch ein Schachbund. Die Rückfahrt gestaltete sich leider für mich, Sandra und Gislain als eine Herausforderung. Die Straßenbahn zum Hauptbahnhof kam einfach nicht mehr, die Anzeige zeigte immer wieder an, dass sie in 10 Minuten kommt, aber die 10 Minuten wurden immer wieder angezeigt, auch hier Erinnerungen an den Murmeltiertag. Sandra ergatterte dann per Anhalter eine Mitfahrgelegenheit und Gislain und ich ergattern ein Taxi. Mein Zug nach Hannover wartete leider noch auf Anschlussreisende und musste unterwegs andere Züge durchlassen, so dass mein Anschlusszug in Hannover, der nicht wartete, schon weg war, so dass ich noch fast eine Stunde Zeit in Hannover hatte und schließlich den letzten Zug nehmen konnte und erst um Mitternacht zu Hause war.
Vielen Dank an Germaine für die Organisation, Durchführung und rundum Betreuung, an Dr. Oliver Höpfner für das leckere Catering und das reichhaltige Tee Angebot und an den NSV für das Sponsoring der Verpflegung. Es gab während der Runden reichlich belegte Brötchen, Obst und Süßigkeiten auch für verschiedene Getränke war gesorgt.Ich denke, die hohen Teilnehmerzahlen sprechen dafür, dass sich alle wohlgefühlt haben und hoffe auf eine Wiederholung im nächsten Jahr, wo ich dann hoffentlich weniger Remis spiele!
Auch in 2026 wird das »Rapid Rumble« fortgeführt. In eigenständigen Etappen misst du dich mit Spieler:innen aller Spielstärken und sammelst wertvolle Punkte für die Gesamtwertung.
Los ging es mit dem Werder Bremen Rapid-Rumble am 11. Januar 2026. Als nächste Station steht das Anderter Open bereit. Das Turnier ist neben der 2. Etappe des NSV Rapid Rumble auch die 10. Offene Niedersächsische Schnellschach-Einzelmeisterschaft 2026
Das Wochenende in Bremen bot starkes Schach und eine tolle Stimmung. Der SV Werder Bremen öffnete seine Räume für zwei Turniere, die viele Spieler:innen aus Niedersachsen und Bremen anzogen.
Platz 1-3 der Frauen-LEM, v.l.n.r.: Anna Wilmink, Sandra Lobe, Hannah Möller (Quelle: Sebastian Willing)
Die Offene Niedersächsisch‑Bremische Einzelmeisterschaft der Frauen brachte klare Ergebnisse. Sandra Lobe (SK Lehrte) holte mit 4.5 aus 5 Punkten den Titel der neuen niedersächsischen Landesmeisterin. Anna Wilmink (SK Nordhorn‑Blanke) und Hannah Möller (SV Lingen) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die Bremer Meisterschaft lief erstmals im gemeinsamen Turnier. Liz Eitel (Delmenhorster SK) gewann den Titel. Miriam Leder (SK Verden) überzeugte als beste Spielerin unter 1500 DWZ.
Landesmeisterinnen von Niedersachsen und Bremen und Frauenreferentinnen, v.l.n.r.: Elena Koldunov, Sandra Lobe, Liz Eitel, Germaine Kickert (Quelle: Sebastian Willing)
Im Frauen‑Open setzte Marion Wilmink (SK Nordhorn‑Blanke) ein Ausrufezeichen. Sie gewann alle fünf Partien. Alina Radchuk (Stader SV) und Solina Zhu (SAbt SV Werder Bremen) komplettierten das Podest. Die Ratingpreise gingen an Nurgül Uz (Delmenhorster SK), Anke Schaffrinna (SV Lingen), Alina Radchuk (Stader SV) und Dorina Bildat (SC Turm Lüneburg).
Platz 1-3 Open, Ausrichtervertreter und NSV-Frauenreferentin, v.l.n.r.: Germaine Kickert, Alina Radchuk, Marion Wilmink, Solina Zhu, Oliver Höpfner (Quelle: Sebastian Willing)
Der NSV richtete das Wochenende gemeinsam mit dem Landesschachbund Bremen und der Schachabteilung des SV Werder Bremen aus. Ein ausführlicher Bericht folgt bald.
Mit dem Wieste-Cup in Sottrum wird vom 29. bis 31. Mai ein weiteres Turnier des diesjährigen NSV-Grandprix‘ ausgeschrieben. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.