Du bist mindestens 18 Jahre alt, hast eine ELO oder DWZ von 1900 oder mehr und besitzt seit über einem Jahr eine C-Trainer:innen-Lizenz? Dann ist die Neuausbildung zum B-Trainer bzw. zur B-Trainerin genau das Richtige für dich! Der NSV bietet Anfang 2026 wieder einen Lehrgang zur B-Lizenz an.
Der Lehrgang findet an drei Wochenenden in der Akademie des Sports in Hannover statt: vom 09.–11. Januar, 13.–15. Februar und 13.–15. März 2026. Die Einheiten starten jeweils freitags um 17:30 Uhr und enden sonntags um 15:30 Uhr. Die Ausbildung richtet sich an engagierte Schachspieler:innen, die ihr Wissen vertiefen und als Trainer:in auf höherem Niveau aktiv werden möchten.
Die Anmeldung ist noch bis zum 10. Dezember 2025 möglich.
Im Rahmen der LEM 2026 wird es am Freitag, 02.01.2026 einen gemütlichen Mädchen- und Frauenabend geben. Das erste Getränk spendiert der NSV! Eine Anmeldung ist nicht Pflicht, allerdings wünschenswert.
Am 02.04.2026 (Gründonnerstag) wird traditionell die Frauenblitzmeisterschaft im Rahmen der Landesjugendeinzelmeisterschaft in Rotenburg/Wümme stattfinden. Im letzten Jahr konnte Anna Wilmink den Titel erlangen. In den dreiJahrenzuvor hatte Marine Zschischang (SK Lehrte) das Dauerabo auf den Titel.
In diesem Jahr wird die Frauenlandesliga wie 2024 und 2025 als Wochenendturnier ausgetragen. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem SK Lehrte vom 1.-3. Mai in Lehrte stattfinden. Empfehlungen zu Unterkünften können bei Jan Salzmann () als Ausrichtervertreter erfragt werden. Die Anzahl Mannschaften ist zunächst auf 12 begrenzt.
Vereine, die Gastspielerinnen einsetzen wollen, füllen bitte dieses Formular aus. Alle Details können der Ausschreibung entnommen werden.
Unser Präsident, Michael S. Langer, hat in der Dezember-Ausgabe des Schach-Magazins 64 ein Interview zum Misstrauensvotum und zu den eventuell
bevorstehenden Neuwahlen im Präsidium des Deutschen Schachbundes gegeben. Inzwischen hat Ingrid Lauterbach bekanntgegeben, dass sie ihr Amt abgeben wird. Nun stellt er sich weiteren Fragen in einem Interview bei ChessBase:
Der C-Trainer-Lehrgang 2025 ist am letzten Wochenende erfolgreich zu Ende gegangen. Vom 28. bis 30. November stellten sich 20 Schachfreund:innen der Abschlussprüfung und alle haben bestanden. Wir gratulieren herzlich und freuen uns über die neuen Trainer:innen, die nun in Vereinen und Schulen aktiv werden. »Es gab einige ganz vorzügliche Lehrproben«, hieß es von Volker Janssen, Referent für Ausbildung im NSV.
20 neue C-Trainer:innen für Niedersachsen (Quelle: NSV)
Über drei Wochenenden in Hannover und zwei Wochenenden in Oldenburg kamen insgesamt 122 Unterrichtsstunden zusammen. Neben Theorie und Praxis gehörte auch die gesellige Komponente dazu. Die Teilnehmenden nutzten die Zeit, um sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Prüfungen bildeten den Höhepunkt. Alle 20 Kandidat:innen überzeugten mit Engagement und Fachwissen. Wir hoffen, dass die neuen Trainer:innen ihre Kenntnisse nun weitergeben. Ob im Verein, in der Schule oder bei Projekten – überall wird qualifizierte Unterstützung gebraucht. Der NSV freut sich auf die kommenden Impulse.
Am 23.11. versammelten sich knapp 20 Schachfreund*innen aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg und NRW im Vereinsheim des SK Lehrte, um die bisherigen Zwischenergebnisse des DSB/DSJ-Projekts zum Thema Frauen- und Mädchenschach zu diskutieren. Mit diesem gemeinsamen Projekt soll das Ziel der Mitgliedergewinnung und -bindung in Bezug auf die Zielgruppe Frauen und Mädchen auf eine etwas objektiviere Grundlage gestellt werden, auch wenn die Ergebnisse nicht den Anspruch haben, repräsentativ zu sein. Zu diesem Zweck wurden unter anderem die Mitgliederstatistiken des DSB analysiert und verschiedene Gruppen (wie z. B. aktive Spielerinnen, ehemalige Spielerinnen, Ehrenamtliche und Eltern) per Fragebogen befragt. Karoline Gröschel, Malte Ibs und Jörg Schulz haben uns, als Teil der Projektgruppe, die bisherigen Zwischenergebnisse vorgestellt und die sehr lebhafte Diskussion moderiert und protokolliert.
Gebannt folgen die Teilnehmer:innen der Referentin (Quelle: Malte Ibs)
Am Ende der Veranstaltung war das Feedback insgesamt sehr positiv, da bei den Teilnehmenden trotz der eher theoretischen Natur des Themas im Laufe der Diskussion viel Inspiration und Stoff zum Nachdenken bezüglich der praktischen Anwendung der vorläufigen Erkenntnisse entstanden war. Darüber hinaus hat der SK Lehrte mal wieder seine Kompetenz in Sachen Ausrichtung bewiesen und uns den ganzen Tag gut verpflegt und für die nötige Technik gesorgt. Somit ein herzliches Dankeschön an den SK Lehrte, die Referent*innen und den DSB/die DSJ für ermöglichen dieses Projekts und dieser Regionalkonferenz!
Regionalkonferenz DSB/DSJ-Projekt Frauen- und Mädchenschachprojekt in Lehrte (Quelle: Germaine Kickert
Wer das Projekt unterstützen möchte, kann ehemalige Schachspielerinnen ansprechen, ob sie bereit wären an einem Interview teilzunehmen. Diese Gruppe ist auf Verbandsebene schwierig zu erreichen, da sie die Verbandsstrukturen verlassen haben, aber dafür umso gewinnbringender in der Befragung, um die Mitgliederbindung von Frauen- und Mädchen zu verbessern. Nähere Infos findet man unter https://www.schachbund.de/news/dsb-und-dsj-auf-der-suche-nach-den-verlorenen-weiblichen-talenten.html
In der Abschlussrunde schauten die Fans im A-Open besonders auf das Spitzenbrett, denn zwischen FM Tobias Vöge und Lokalmatador CM Fabian Stotyn sollte sich der Turniersieg entscheiden. Doch Vöge dominierte ab dem frühen Mittelspiel das Geschehen und setzte sich verdient durch und holte somit mit dem perfekten 5/5 Score den Titel. Stotyn blieb „nur“ der zweite Platz aufgrund der besten Buchholzwertung. Über 5 Stunden gaben es sich CM Anton Weigand und Thore Meiwes, zunächst waren die Vorteile bei Meiwes, doch Weigand konterte und hatte am Ende Turm + Läufer gegen Turm auf dem Brett und führte das schwere Endspiel noch zum Sieg und sicherte sich somit den Pokal für den dritten Platz. Am dritten Brett gewann Yusuf Amini sehenswert mit Damenopfer gegen Michael Rosin und beendete das Turnier auf Platz 4. Auf Platz 5 kam Jarno Scheffner ins Ziel. Sechster und ebenfalls 4 Punkte wurde Nachwuchsspieler Jan Holtwessels. Zuletzt holte auch Hans-Joachim Schrader seinen vierten Punkt und holte den ersten Platz unter DWZ 2000. Der zweite Platz in der Kategorie ging an Marius Nürenberg mit 3,5 Punkten. Bester Spieler unter 1800 wurde Simon Baumann (3 Punkte, Rang 12 / DWZ: 1792) vor Adam Popkiewicz (3 Punkte, Rang 21 / DWZ 1737).
Siegerehrung im A-Open, v.l.n.r.: CM Anton Weigand, Turniersieger FM Tobias Vöge, CM Fabian Stotyn (Quelle: Fabian Stotyn)
In der B-Gruppe ließ sich Wiebke Veelders den Turniersieg nicht mehr nehmen, im Duell mit Vincent Sarnow baute sie starken Druck auf ehe sie die Partie durch eine Unachtsamkeit fast noch verlor. Doch ein Läuferspieß mit Damengewinn brachte ihr schließlich den fünften Sieg im fünften Spiel. Für die perfekten Veelders-Festspiele sorgte Sarah Veelders. Mit einer glanzvollen Angriffspartie inklusive Figurenopfer holte sie ihren vierten Punkt und schlug somit erneut eine nominell besseren. Durch die beste Feinwertung sicherte sie sich den zweiten Platz. Das Podium vervollständigte Manuel Lopez Janssen mit einem sicheren Sieg gegen Vykintas Janulis. Der vierte Geldpreis ging an Illia Gavrylchenko der Björn Krüger bezwingen konnte. Als letzter Spieler mit 4 Zählern und einem Abschlusssieg gewann Stephan Blömker den Preis für den besten U1400er. Bester Jugendlicher wurde Vincent Sarnow mit 3,5 Punkten und Platz 6. Dadurch gingen die Preise als 5. bzw 6. an die folgenden Oskar Wilting und Patrick Muhs. Den zweiten Jugendpreis sicherte sich Luca Sebastian Czubek mit 3 Zählern. Zweitbester unter DWZ 1400 wurde NSJ-Vorsitzender Björn Krüger.
Siegerehrung im B-Open, v.l.n.r.: Manuel Lopez Janssen, Wiebke Veelders, Sarah Veelders (Quelle: Fabian Stotyn)
Vor der letzten Runde zogen die fünf jüngsten Teilnehmer noch je einen ChessBase-Gutschein, die glücklichen Sieger waren: Niels Dettmer, Bregje Roebers, Edward Bundan, Sebastian Wernke-Schmiesing und André Juraschek.
Das Orga-Team um den SK Vorsitzenden Hartmut Stinn bedankt sich bei allen Teilnehmern und kündigte an, dass auch im kommenden Jahr dass dann 12. Andreas Schaar Gedenkturnier stattfinden wird.
Einen sehr souveränen Sieg im A-Open holte am Spitzenbrett FM Tobias Vöge gegen Sven ter Stal. Am dritten Brett setzte sich Thore Meiwes gegen Jan Holtwessels durch. Am spannendsten war das CM-Duell zwischen Anton Weigand und Fabian Stotyn. Stotyn profitierte von einem Bauerneinsteller und kontrollierte das Brett mit seinem Läuferpaar. Am Ende gelang ihm ein hübsches Mattbild. Somit lauten die Spitzenpaarungen Vöge – Stotyn und Weigand – Meiwes. Thore Meiwes lauert als Dritter auch noch auf den Turniersieg. Ansonsten setzten sich zumeist die Favoriten durch. Ein Coup gelang noch Moritz Krüger mit einem starken Sieg.
Die Top-Paarungen im A-Open in der vierten Runde (Quelle: Fabian Stotyn)
In der B-Gruppe dominiert weiterhin Wiebke Veelders das Feld. Sie siegte in Runde 4 im überlegenen Endspiel gegen den favorisierten Klaus Baer. Da sich die meisten Verfolger im direkten Duell Remis trennten, bleibt ihr einzig Vincent Sarnow mit 3,5 auf den Fersen. Beide spielen im direkten Duell den Turniersieg aus. Weitere 8 Spieler mit zurzeit 3 Punkten kämpfen in der letzten Runde noch um eine Podiumsplatzierung.
Die 3.Runde begann mit einigen Grußworten von NSV-Präsident Michael S. Langer, er lobte die tolle Organisation und das Team um den SK-Vorsitzenden Hartmut Stinn und wies auch auf die Verdienste von Andreas Schaar in Nordhorn aber auch in Niedersachsen hin. Nach Rundenbeginn schaute er sich auch noch einige Zeit in der geräumigen Mensa um, um Spitzenschach zu sehen.
SKNB-Vorsitzender Hartmut Stinn, NSV-Präsident Michael S. Langer bei den Grußworten und Schiedsrichterin Jule Wolterink (Quelle: Fabian Stotyn)
Sportlich kam CM Fabian Stotyn zu einem souveränen Sieg am dritten Brett gegen Michael Rosin in A-Open, etwas schwerer hatten es CM Anton Weigand und FM Tobias Vöge, aber beide gewannen ihre Endspiele. Das verflixte vierte Brett für die Favoriten bleibt weiterhin bestehen. Jan Holtwessels dominierte zunächst die Partie gegen Martin Hart, doch ein grober Fehler und das Pendel schlug andersrum aus. Doch der letzte Fehler entscheidet und Holtwessels holte schließlich seinen dritten Punkt!
Jan Holtwessels kurz vor seinem dritten Sieg (Quelle: Fabian Stotyn)
Der 5. Spieler mit 3 Zählern ist Sven ter Stal der auch mit den schwarzen Steinen gegen Philipp Reckzügel stark performte. Somit bleibt es theoretisch möglich das zwei Spieler am Ende des Turniers auf die volle Punktzahl kommen. Die Toppaarungen lauten in Runde 4: ter Stal – Vöge, Weigand – Stotyn und Thore Meiwes – Holtwessels. Neben Meiwes ist noch Oguzhan Direk mit 2,5 Punkten im Verfolgerfeld. Erfolgreichste Spielerin ist aktuell Bregje Roebers mit 2 Punkten vor Daria Shynkar (auch 2 Pkt). Alexander Subenko steht ebenfalls bei 2 Punkten und schlug somit den nächsten nominell stärkeren. Wie gewohnt lieferte Ludger Höllman die letzte Partie der Runde. Doch sein Vereinskollege und Jugendspieler Simon Middelberg verteidigte das Turmendspiel bis zum Remisschluss.
In der B-Gruppe gab es in der Spitze nur eine entschiedene Partie. Wiebke Veelders brachte ihren starken Königsangriff zum vollen Punkt. An Brett 2 und 3 trennten sich Oskar Wilting und Luca Sebastian Czubek sowie Björn Krüger und Vincent Sarnow jeweils mit Remis. Ins Verfolgerfeld mit 2,5 Punkten schlossen Klaus Baer, Gregory Hemme und Illia Gavrylchenko auf. Die Paarungen in Runde 4 heißen nun Baer – W. Veelders und Czubek – Gavrylenko. Der an 3 gesetzte Vykintas kam im Turmendspiel nur zu einer glücklichen Punkteteilung gegen Sarah Veelders.
Die beiden Abschlussrunden versprechen in beiden Gruppen Spannung und wir freuen uns auf tolles Schach am Abschlusstag.