Niedersächsischer
Schachverband
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NSV-Kader trainiert mit GM Rustam Kasimdzhanov
Montag, 20. Mai 2024 von Benjamin Löhnhardt

Am nächsten Wochenende (24.-26.05.) wird der NSV-Kader in Hannover mit der Trainerlegende GM Rustam Kasimdzhanov trainieren.

GM Rustam Kasimdzhanov beim Training in 2022 (Quelle: Kevin Högy)

Als Spieler war Kasimdzhanov ein Supergroßmeister, welcher mehrfach gegen Kasparov, Anand, Carlsen und Co. spielte. Seine Karriere krönte er 2004 mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft der Fide. Als Trainer führte er die deutsche Mannschaft 2011 zur Europameisterschaft und den US-Großmeister Fabiano Caruana nach Sieg im Kandidatenturnier zum Vizeweltmeister 2018. Schon in den Jahren 2019, 2020 und 2022 trainierten die NSV Kaderspieler in Trainingswochenenden mit GM Rustam Kasimdzhanov.

Auch für die besten Spielerinnen im NSV wird es ein Trainingsangebot geben. Am Samstag und Sonntag (25.-26.05.) werden die Spielerinnen mit IM Jonathan Carlstedt parallel zum offenen NSV Kader trainieren. Der in Niedersachsen bekannte IM Jonathan Carlstedt war schon deutscher Frauennationaltrainer sowie hauptamtlicher Trainer vom SV Werder Bremen.

Der NSV bedankt sich bei der niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung für die finanzielle Unterstützung von dem Trainingswochenende.

Nach Informationen von: Torben Knüdel

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NSJ: 1. Workshop zur Stärkung des Ehrenamts
Freitag, 17. Mai 2024 von Benjamin Löhnhardt

Immer mehr Vereine und Verbände klagen, zu wenig Ehrenamtler zu haben und zu finden. Die NSj lädt in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Hannover zu einem Workshop ein (nicht nur für Jugendliche!):

Wann: 09.06.2024 10:00 Uhr – 17:00 Uhr
Wo: Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestr. 100, 30177 Hannover
Wer: Referent: Malte Ibs (ehemaliger Vereinsjugendwart, Vorsitzender der Schachjugend Schleswig-Holstein und Vorsitzender der Deutschen Schachjugend e.V.)

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ChessBase
NSV-GrandPrix

Turnierarchiv/-anmeldung

09. bis 12. Mai
Wilhelm-Werner Gedächtnisturnier
Ausschreibung | Ergebnisse

27. bis 30. Juni
Langenhagener Schachsommer
Ausschreibung | Anmeldung

25. bis 28. Juli
Kurt-Pape-Open
Ausschreibung | Anmeldung

09. bis 11. August
Lessing-Open in Wolfenbüttel
Ausschreibung | Anmeldung

23. bis 25. August
"KSV meets Friends" in Braunschweig
Ausschreibung | Anmeldung

LEM

Die LEM 2024 wurde vom 04.-07.Januar 2024 in Verden gespielt.

Die LEM 2025 ist an gleicher Stelle vom 02.-05.Januar 2025 geplant.

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FM Nico Stelmaszyk gewinnt die 42. Auflage des Wilhelm-Werner Gedächtnisturniers
Donnerstag, 16. Mai 2024 von Benjamin Löhnhardt

Vom 09.-12.05. wurde mit dem Wilhelm-Werner Gedächtnisturnier das erste NSV-GrandPrix Turnier des Jahres veranstaltet. Das Traditionsturnier wurde zum ersten Mal seit 2016 wieder ausgetragen und konnte mit 69 Teilnehmern bei bestem Wetter im schönen Bad Salzdetfurth erfolgreich wiederbelebt werden. Nach den einleitenden Worten von NSV-Präsident Michael S. Langer wurden, aufgeteilt in A- und B-Open, je 7 Runden bis zum Ende ausgekämpft.

Spielsaal in der IGS Bad Salzdetfurth (Quelle: SCS)

Im A-Open konnte sich FM Nico Stelmaszyk (SK Lehrte) mit 6 Punkten aus 7 Runden vor FM Matthias Tonndorf (Hamelner SV) und Marcus Dehn (SV Königsspringer Braunschweig, Sieger 2015) durchsetzen. Den Seniorenpreis gewann Harald Szobries (SV Hellern), während sich Andreas Poschadel (Hamelner SV) als bester Jugendlicher durchsetzen konnte.

FM Nico Stelmaszyk (links) gewinnt das A-Open und erhält den Wanderpokal von Hauptschiedsrichter Niklas Mörke (rechts) (Quelle: SCS)

Im B-Open setze sich Detlef Paashaus (HSK Lister Turm) vor Jürgen Gburek (SC Bad Salzdetfurth) und Paavo Alexander Kräuter (SG Weiß-Blau Eilenriede) durch. Bester Jugendlicher war Laurentius Nguyen (SV Laatzen). Ursula Hielscher (SV Gifhorn) sicherte sich den Damenpreis.

Preisträger im B-Open (Quelle: SCS)

Mit großem Dank an alle Helfer und Teilnehmer, die ein reibungsloses Turnier ermöglicht haben, freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Auflage in 2025.

Nach Informationen von: Maurice Seer

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DSB-Kongress 2024: Es war, ist und wird noch ein langer Weg
Montag, 13. Mai 2024 von Benjamin Löhnhardt

Am Samstag den 11. Mai lud der Deutsche Schachbund (DSB) zum 3. außerordentlichen Kongress innerhalb eines Jahres ein. Sinnbild für die schlechte Lage in unserem Dachverband .Nichtsdestotrotz reiste die niedersächsische Delegation mit Michael S. Langer (Präsident), Bernd Laubsch (Geschäftsführer), Dirk Rütemann (Sportdirektor) und Niklas Prahl (Verbandsentwickler) nach Neuwied, um vor Ort Stellung zu den neuesten Entwickelungen zu beziehen.

Der lange Weg nach Neuwied im Auto von Geschäftsführer Bernd Laubsch (links) mit Präsident Michael S. Langer (rechts) (Quelle: Niklas Prahl)

Unseren Dank gegenüber allen geehrten Schachfreund*innen möchten wir an dieser Stelle gebührend zum Ausdruck bringen. Wir haben großen Respekt vor ihrem intensiven und langjährigen Einsatz für den Deutschen Schachsport! Für uns im NSV steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir möchten, wie die Geehrten, für unsere Schachspieler*innen einstehen und dafür sind leidenschaftliche Funktionäre mit Herz und Hand unerlässlich. In diesem Sinne Gratulation zur verdienten goldenen Ehrennadel des DSB, einer der höchsten Ehrungen im deutschen Schach.

Die NSV-Delegation nach Start um 9:00 und dem Kongress-Ende des zähen Kongresses gegen 18:45 nach Gag des Fotographen mit einem Lächeln. V.l.n.r: Niklas Prahl (Verbandsentwickler), Bernd Laubsch (Geschäftsführer), Dirk Rütemann (Sportdirektor), Michael S. Langer (Präsident) (Quelle: Niklas Prahl)

Momentan rückt das Thema Finanzen nicht aus dem Fokus und es wurde mit zwei Finanzanträgen zentraler Bestandteil des Kongresses. In der Versammlung sprach sich eine knappe Mehrheit von 52 % dafür aus, den Beitrag von 10 € (für 2024 einmalig auf 13 € erhöht) dauerhaft auf 14 € festzusetzen. Württembergs Antrag für eine einmalige Umlage (1 € pro Mitglied) zur Sicherung der Liquidität wurde von den Delegierten abgelehnt. Konstruktive niedersächsische Kritik zur Beitragserhöhung, welche Züge von Selbstbedienung an dem Geld der Mitglieder und den Charme einer langen Wunschliste zu Weihnachten hat, wurde mehrfach geäußert. Angesichts unserer Skepsis in Bezug auf die Mittelverwendung konnten wir diesem Antrag nicht zustimmen.

Da es anscheinend selbstverständlich ist, den Dachverband bedingungslos finanziell nach seinen Wünschen auszustatten, fanden wir es wichtig und notwendig, unsere Vorbehalte zum Ausdruck zu bringen. Unsere Forderung nach einer kritischen Reflexion der DSB-Angebote mit Ausrichtung an den Bedürfnissen des gemeinen Schachspielers, die zwangsläufig zu Kürzungen und Ausweitung in unterschiedlichen Bereichen führt, wurde im DSB-Kongress nur wenig inhaltliche Beachtung geschenkt. Ungeachtet dessen bleiben wir standhaft bei unserer Forderung, um endlich eine transparente Debatte zu möglichen Leistungspaketen des DSB, sowie deren finanziellen Kosten zu ermöglichen. Unserer Überzeugung nach lässt sich nur so der objektiv benötigte Bedarf aus Mitgliedermitteln ableiten, der dem DSB für seinen Aufgaben & Pflichten zur Verfügung stehen muss.

Blick auf den Arbeitsplatz des Präsidenten mit Abstimmungsgerät, Smartphone sowie Stift und Papier. (Quelle: Niklas Prahl)

Für unsere niedersächsischen Positionen stehen wir mit unserem Namen und dies unabhängig von dem Gegenwind, welchen wir dafür erfahren. Für uns eine Selbstverständlichkeit. Für einige andere Delegierte anscheinend ein Unding, sodass zu Beginn ein Antrag auf geheime Wahl für alle Abstimmungen gestellt wurde. Aus unserer Sicht ein Freifahrtschein, um sich bequem aus der Affäre ziehen zu können, der unserer Auffassung von Rechenschaft den Mitgliedern gegenüber diametral entgegensteht. Wir missbilligen dieses Vorgehen und regen eine Rückkehr zum üblichen Prozedere an.

Wenn das Unsägliche beginnt, wird hoffungsvoll gebetet, fassungslos der Platz verlassen, enttäuscht nach unten oder entsetzt nach vorne geschaut. Links Bernd Laubsch (Geschäftsführer) und rechts Michael S. Langer (Präsident) vor Dirk Rütemann (Sportdirektor) (Quelle: Niklas Prahl)

Ebenfalls ein Unding war die fehlende Professionalität in der Haushaltsdebatte. Der Vizepräsident Finanzen hat im Vorfeld einen Antrag auf Beitragserhöhung gestellt, ohne jedoch einen ausgearbeiteten Haushalt dafür zur Aussprache im Kongress parat zu haben. Diese Tatsache entzieht sich unserem Verständnis. Eine dringend benötigte einstündige Unterbrechung des DSB-Kongresses, um die holprige Präsentation mit misslungenen Zahlenwerk zu retten, zeugt nicht von fundierter Sacharbeit im so wichtigen Finanzbereich. »Wenn alles gut läuft, wird da am Ende mehr Geld stehen« kann und darf nicht die Maxime sein. Wir appellieren hier an eine zukünftige angemessene Vorbereitung der Unterlagen und ein Nachjustieren der fachlichen Expertise.

Resümierend halten wir den weiter vorhandenen Handlungsbedarf im DSB fest. Die eingeschlagene Richtung lässt uns vorsichtig positiv aufhorchen, obwohl es inhaltliche Diskrepanzen zu unseren Vorstellungen gibt. Angetan sind wir davon, dass sich in bilateralen Gesprächen mit dem Präsidium und Delegierten Gesprächsbereitschaft abzeichnete. Der Finger, welchen wir in die Wunde gelegt haben, regt andere zum konstruktiven Nachdenken an. In ruhige Fahrwasser befindet sich der DSB nach Neuwied noch nicht. Eine sinnvolle Weichenstellung ist am Horizont erkennbar und diese möchten wir weiter begleiten, damit auch beim DSB wieder der Mensch ganzheitlich im Mittelpunktsteht.

Im Namen eures Delegationsteams
Niklas Prahl, Referent für Verbandsentwicklung

P.S.:
Wenn du die neuen Ereignisse des aktuellen Kongresses korrekt in den zeitlichen Kontext einordnen möchtest, empfehlen wir dir unseren Bericht zum DSB-Kongress in Berlin Anfang 2023 und zum digitalen DSB-Kongress Ende 2023. Dort haben wir für dich das Wichtigste aus niedersächsischer Sicht zusammengefasst und Stellung bezogen. Zudem befindet sich u.a. bei ChessBase ein Bericht über den Kongress 2024 – mit einem Interview mit unserem Präsidenten.

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Braunschweiger Silberschale: Ole Reller gewinnt
Samstag, 11. Mai 2024 von Benjamin Löhnhardt

Am 9. Mai fand das traditionelle Blitzturnier zu Himmelfahrt um die Braunschweiger Silberschale statt. Insgesamt nahmen in diesem Jahr 14 Spielerinnen und Spieler teil.

Siegerehrung (v.l.n.r): NSV-Präsident und Vorsitzender des SC BS Gliesmarode Michael S. Langer, Turniersieger Ole Reller (Quelle: Webseite SC Braunschweig Gliesmarode)

Ole Reller vom SC BS Gliesmarode gewann das Turnier mit 13 Siegen aus 13 Partien souverän vor dem vereinslosen Stefan Proniuk, der nur gegen Ole eine Niederlage hinnehmen musste und insgesamt 11,5 Punkte erzielte. Den dritten Platz belegte Fabio Rogner vom SV Caissa Wolfenbüttel, der 11 Punkte erreichte.

Nach Informationen von: Peter Kausche, Webseite SC Braunschweig Gliesmarode

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Bericht zu Abstiegssituation nach der Reform der 2. Bundesliga
Mittwoch, 8. Mai 2024 von Benjamin Löhnhardt

Die 2. Schachbundesliga ist die zweithöchste Spielklasse im deutschen Mannschaftsschach. Zuletzt wurde in vier Staffeln (Nord, Ost, Süd und West) gespielt. Durch eine Reform der 2. Bundesliga: Ab der Saison 2024/25 wird die 2. Bundesliga in zwei Staffeln mit je 12 Mannschaften ausgetragen.

Am vergangenen Wochenende fanden daher Stichkämpfe statt, um die Staffelzusammensetzung festzulegen. Niedersachsen schaute dabei insbesondere auf den Meister der Oberliga Nord-West, SK Kirchweyhe II, da sein Abschneiden sich auf die Abstiegssituation in den unteren NSV-Ligen auswirkte. Am Samstag konnte Kirchweyhe gegen den SK Johanneum Eppendorf seiner Favoritenrolle gerecht werden und 5:3 gewinnen.

Am Sonntag ging es gegen den SC Kreuzberg. Trotz nomineller Favoritenrolle, musste sich Kirchweyhe knapp mit 3,5:4,5 geschlagen geben. Somit steigt Kreuzberg auf und Kirchweyhe II nicht.

Dieser Umstand hat nun Auswirkungen auf die weiteren NSV-Ligen.

  • Aus der Oberliga Nord-West muss eine weitere Mannschaft absteigen. Dieses trifft den Hamelner SV (aufgrund eines halben Brettpunktes weniger als Delmenhorst).
  • Da alle Absteiger aus der Oberliga in die Landesliga Süd absteigen, gibt es hier gleich zwei weitere Absteiger (Plätze 7-10 steigen ab). Dies betrifft zusätzlich den SV Laatzen und den SV Caissa Wolfenbüttel.
  • Hierdurch muss in der Verbandsliga Ost ebenfalls eine weitere Mannschaft absteigen: KS Braunschweig auf Platz 8.
  • Auch in der Verbandsliga Süd muss mit dem SC Uetze-Hänigsen eine weitere Mannschaft absteigen.
  • In den weiteren Ligen (Landesliga Nord, Verbandsliga Nord,) führt der oben beschriebene Umstand dazu, dass es je einen Absteiger pro Liga gibt und in der Verbandsliga West sind es zwei Absteiger. (sorry für die zuvor entstandene Verwirrung).

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25. SBG-Schnellturnier: Alexander Izrailev und Nikita Nechitaylo dominieren – am Ende setzt sich der vereinslose Izrailev hauchdünn mit der besseren Wertung durch
Donnerstag, 2. Mai 2024 von Benjamin Löhnhardt

Der erst 14-jährige CM Nikita Nechitaylo und der vereinslose Alexander Izrailev haben das Jubiläums-Turnier des SC Braunschweig-Gliesmarode (25.te Ausgabe, die Erste nach dem Corona-Restart) in einem spannenden Start-Ziel-Zweikampf dominiert. Beide holten am Ende souveräne 8,5 Punkte aus 9 Partien; wobei Alexander in dem direkten Aufeinandertreffen seine deutlich bessere Stellung noch ins Remis verdarb. Am Ende sollte ihm aber das Glück hold sein, denn er gewann das Turnier dann trotzdem dank der etwas besseren Wertung vor Nikita.

Siegerehrung, v.l.n.r.: Ole Reller (3. Platz), Konstantin Cebulla (4. Platz), CM Nikita Nechitaylo (2. Platz), Michael S. Langer (Vorsitzender), Alexander Izrailev (Turniersieger), FM Matthias Tonndorf (5. Platz). (Quelle: http://www.sbg1869.de/)

Bei schönem Wetter und Sonnenschein war es auf den folgenden Plätzen bis zum Ende spannend:
Den dritten Platz und damit den letzten Platz auf dem Treppchen erkämpfte sich Lokalmatador Ole Reller in der allerletzten Partie, indem er sein besseres Turmendspiel gegen seinen lange Zeit vorne mitspielenden Vereinskollegen Sven Hagemann in beiderseitiger Zeitnot zum Gewinn knetete. Vierter wurde, ebenfalls vom ausrichtenden Verein, Konstantin Cebulla, der sich mit einem starken Schlussspurt (4 aus 4 in den letzten vier Runden) noch nach vorne spülte. Ganz knapp war dann auch die Entscheidung um den fünften und damit letzten Hauptpreis: Hier hatte FM Matthias Tonndorf vom Hamelner SV mit 5,5 Punkten (und der minimal besseren Wertung als die sechst- und siebtplatzierten FM Christian Aepfler aus Weimar und Sven Hagemann) die Schachfee auf seiner Seite.

Der Jugendpreis ging an den U14-Landesmeister Jonas Bangert, der ebenfalls starke 5,5 Punkte aus 9 Partien holte und dabei u.a. gegen FM Tonndorf remisierte. Der Ratingpreis unter 1900 ging an Nathanael Wetterau vom ausrichtenden Verein und die Gruppe unter 1650 DWZ gewann Vitali Sviridov von der SG Königslutter.

Ein herzlicher Dank geht auch an Turnierleiter Peter W. Kausche und Schiedsrichter Hans Bachmann, die mit ihrer ruhigen und besonnenen Art dazu beitrugen dass es ein schöner Maifeiertag unter Schachfreunden wurde.
Die Siegerehrung übernahm dann wie üblich NSV-Präsident und Vereinsvorsitzender Michael S. Langer. Der Schachclub Braunschweig Gliesmarode freut sich bereits jetzt auf die 26.te Auflage im nächsten Jahr!

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Jürgen Juhnke (HSK Lister Turm) gewinnt Niedersächsische Seniorenschacheinzel- und Nestorenmeisterschaft 2024
Mittwoch, 1. Mai 2024 von Benjamin Löhnhardt

Die 56. Offene Niedersächsische Seniorenschach-Einzelmeisterschaft 2024 wurde vom 22. bis 27. April 2024 in Sottrum ausgetragen. Auch in diesem Jahr war das Interesse an diesem Turnier sehr hoch und so war die maximale Anzahl von 70 Teilnehmern bereits einige Monate zuvor erreicht.

Die Erstplatzierten der 56. offenen NSV Sen-EM 2024 (von links): K. Beckmann (2.), H. Porth (4.), Turnier- und Nestorensieger Jürgen Juhnke, NSV-Seniorenschachreferent Hartmut Weist, E. Siebenhaar (3.), J. Waldschläger (5.) (Foto: W. Klettke)

Vor der letzten Runde hatten vier Spieler punktgleich an der Spitze gelegen. Während man sich dann am zweiten Brett recht schnell auf ein Remis einiget, wurde am Spitzenbrett zwischen Jürgen Juhnke (HSK Lister Turm) und Hartmut Porth (SV Bargteheide) noch um den Turniersieg gestritten. Jürgen Juhnke konnte die Partie letztendlich für sich entscheiden und wurde damit sowohl Niedersächsischer Seniorenschach-Einzelmeister als auch Niedersächsischer Nestorenmeister 2024.

Ein ausführlicher Turnierbericht sowie auch Fotos und Partien von diesem Turnier können auf der NSV-Seniorenseite (Abschlussbericht, Partien&Fotos) gefunden werden.

Nach Informationen von: Alfred Newerla

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Bundesligafinale in Hannover: Doppelschlag der Brüder
Dienstag, 30. April 2024 von Benjamin Löhnhardt

Rechts am Brett FM Martin Hörstmann (Brett 7) vor Moritz Gentemann (Brett 6) (Quelle: Niklas Prahl)

Rudi und FM Martin Hörstmann haben zum Finale der Bundesligasaison 2023/24 in Hannover (Runde 14 und Runde 15) für ein Ausrufezeichen im doppelten Sinne gesorgt. Das erste Ausrufezeichen setzten sie, weil sie am Samstag und Sonntag überraschend an Brett 7 und 8 für den HSK Lister Turm angetreten sind. Der HSK hat im Team kräftig durchrotiert, um allen Spielern die Chance zu geben in der Bundesliga gespielt zu haben. „Sportlich geht es sowieso um nichts mehr“ beschreibt FM Felix Hampel die Situation des sicheren Absteigers treffend.

IM Lukas Winterberg mit den Weißen Steinen und der (noch) besseren Stellung gegen FM Martin Hörstmann (Quelle: Niklas Prahl)

Das zweite Ausrufezeichen haben sie dann am Brett mit 2 Siegen gegen nominell stärkere Spieler in der Samstagsrunde gegen das abstiegsbedrohte Team SC Heimbach-Weiß-Neuwied gesetzt. FM Martin Hörstmann hat am Sonntag mit einem Remis gegen den polnischen GM Pawel Jaracz nachgelegt und bleibt damit als einziger HSKler in dieser Saison ungeschlagen.

Auch die deutsche Elite war vor Ort. Hier im Bild GM Dimitrij Kollars und am Brett dahinter GM Matthias Blübaum (Quelle: Niklas Prahl)

Nach einem starken und knappen 3,5 zu 4,5 gegen den SC Heimbach-Weiß-Neuwied gab es dann am Sonntag dann wieder das gewohnte Bild mit einer deutlichen 2 zu 6 Niederlage gegen den weiteren Absteiger aus Remagen Sinzig.

Die Hälfte der Punkte tütete der überragend aufspielende Johannes von Mettenheim ein. Am Sonntag belohnte er sich, indem er den Bauernvorstoß d3 von GM Antonios Pavlidis taktisch bestrafte. Zuvor hatte er am Samstag IM Martin Neugebauer mit den schwarzen Steinen die Stirn geboten und sich ein Remis erkämpft.

Wie besiegt Johannes hier den griechischen Großmeister in 2 Zügen durch Materialgewinn?

Am Ende eines erlebnisreichen und anstrengenden Heimspielwochenendes für die Spieler und Helfer des Lister Turms vor über 150 Zuschauern an beiden Tagen, bleiben lebhafte Erinnerungen aber auch nüchterne Erkenntnisse. Mit einem aus 30 möglichen Mannschaftspunkten geht es deutlich abgeschlagen zurück in die 2. Liga, während man dem Team aus Viernheim ohne Punktverlust beim Feiern der Meisterschaft in Hannover zusehen durfte. Mit dem Abstieg wird die sportliche Aufgabe nicht wirklich einfacher, wie Felix Hampel beschreibt: „Realistisch ist unser Ziel der Klassenerhalt. Dank der Zusammenlegung der zweiten Ligen ist das Niveau einfach gestiegen, was es deutlich härter macht.“

FM Christian Polster ist trotz 0/2 einer der wenigen Spieler, die am Brett die Freude am Schach spielen auch im Gesicht zum Ausdruck bringen können. (Quelle: Niklas Prahl)

Hiermit geht das Abenteuer Bundesliga für den Lister Turm mit Unterstützung des NSV zu Ende. Wir hoffen dir hat die Begleitung des Ausfluges in die höchste Spielklasse gefallen und dass wir dir mit unserer Berichtserstattung spannende Einblick in den Profisport geben konnten. Wenn du noch etwas mehr über die Saison erfahren möchtest, empfehlen wir dir unser vorrangegangener Artikel und die ausführlicheren Berichte der Schachbundesliga. Weitere Fotos. Weiterer Bericht von Olaf Steffens.

Die Ruhe nach der stürmischen Bundesligasaison (Quelle: Niklas Prahl)

Nach Informationen von: Niklas Prahl, Referent für Verbandsentwicklung

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