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Frauen-Landesliga 2025/2026: Bericht
Mittwoch, 6. Mai 2026 von Benjamin Löhnhardt

Die Frauenlandesliga in Niedersachsen startete, soweit ich das verfolgen konnte, in der Saison 2018/2019 mit 3 Mannschaften. Gespielt wurde damals noch dezentral allerdings war das mit zweimal Papenburg und einmal Lehrte nicht ganz so schlimm. Die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften variierte in den nachfolgenden Jahren, 2020/2021 gab es leider gar keine Frauenlandesliga, ich vermute mal aus Mangel an teilnehmenden Mannschaften. 2021/2022 spielten immerhin 6 Mannschaften, allerdings 3 davon aus Lehrte! In der Saison 2023/2024 wurde die Frauenlandesliga erstmals zentral in Hannover ausgetragen, was zu einer Rekordteilnehmerzahl von 10 Mannschaften führte. Die Saison 2024/2025 fand auch wieder zentral statt, diesmal in Lehrte mit 7 Mannschaften.

Siegerinnen-Team des SV Gifhorn (Quelle: Peter Oppitz)

In dieser Saison spielte ich (Ulla Hielscher) erstmals keine Frauenligakämpfe mehr für Kiel und beschloss, dass wir mit Gifhorn auch mal an der Frauenlandesliga teilnehmen könnten. Genügend Frauen und Mädchen haben wir im Verein, aber sie müssen eben auch Zeit haben. Schließlich hatten wir 5 Spielerinnen beisammen und meldeten uns an. Da die Liga wieder in Lehrte stattfand, war die Anreise für die meisten der teilnehmenden Vereine auch nicht so stressig. Schade allerdings, dass nur 5 Mannschaften mitspielten.

Somit wurden 5 Runden gespielt, so dass jede Mannschaft einmal spielfrei hatte. Wir wurden am Freitag sehr gastfreundlich von Lehrte empfangen. Neben kostenlosem Wasser und Kaffee, welches vom NSV zur Verfügung gestellt wurde, gab es kostengünstig belegte Brötchen und Softgetränke, um die sich Jan Salzmann kümmerte. Außerdem wurden alle Partien live übertragen. Da viele sehr junge Spielerinnen teilnahmen, wurden an den DGT Brettern teilweise noch Koordinaten aufgeklebt, so dass es für diese Spielerinnen einfacher war, mitzuschreiben. Gespielt wurde mit 90 Minuten für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest + 30 Sekunden Inkrement ab dem 1. Zug. Germaine Kickert war sowohl Turnierleiterin als auch Schiedsrichterin und diente auch als Kummerkasten, Fragenbeantworterin und nette Gesprächspartnerin.

In der ersten Runde spielten Lehrte gegen Gifhorn und Plesse Bovenden gegen Bemerode. Gifhorn setzte sich mit 3,5 : 0,5 durch der andere Kampf endete 2:2. Am Abend wurde dann noch lecker gegrillt, vielen Dank an den Grillmeister Jan und an den NSV.

Samstag um 9:30 startete dann die zweite Runde. Hier spielte Bovenden 2:2 gegen Gifhorn, am 4. Brett ging die Stellung hin und her und da wir dort etwas schnell spielten, verloren wir durch eine Ungenauigkeit.
Ich gab dann für die nächste Runde den Tipp, doch etwas länger zu überlegen und siehe da, in der vierten Runde konnte Gifhorn mit 4:0 gegen Bemerode gewinnen und Bovenden spielte…
Bovenden spielte wieder 2:2.

Am Sonntag konnte Gifhorn ausschlafen und bei Bovenden war Gislain Zöllner als Gastspielerin und Brett 1 Spielerin abgereist, so dass Bovenden nicht mehr 2:2 spielte, sondern mit 4:0 gegen Lehrte verlor. Parallel verlor Peine mit 1:3 gegen Bemerode.

In der fünften Runde hatte dann Bovenden spielfrei. Gifhorn spielte gegen die sehr junge Mannschaft aus Peine, und ich war froh, dass Marlene, der ich am Samstag noch gesagt hatte, sie solle langsamer spielen, nicht dabei war. Denn was machte ich? Anstatt ein gutes Vorbild zu sein, spielte ich extrem schnell, gewann zwar auch einen Turm, aber übersah eine schöne Kombination meiner Gegnerin und konnte nur, weil ich schon den Turm mehr hatte, doch noch gewinnen. Also sollte ich auch mal auf meine eigenen Tipps hören und nicht so schnell spielen 🙂 Die anderen drei machten es besser und gewannen, indem sie ruhig und normal spielten, so dass wir auch hier mit 4:0 gewinnen konnten, während Lehrte und Bemerode sich mit dem Ergebnis, das sonst immer Bovenden erzielte, also mit 2:2 trennten.

Somit wurde die Mannschaft aus Gifhorn bei ihrer ersten Teilnahme gleich Landesmeister, zweiter wurde Lehrte und dritter Bemerode. Jede Mannschaft erzielte mindestens einen Mannschaftspunkt und ich bin sicher, dass die jungen Spielerinnen aus Peine in den nächsten Jahren noch für Furore sorgen werden.

Remiskönig der Mannschaften war Bovenden, Remiskönigin aller Spielerinnen wurde Kerstin Dannehr mit 2 Remis und Top Scorerin wurde Kerstin Wolter, die alle ihre 4 Partien gewinnen konnte.

Die Tabelle und die Ergebnisse können auf der NSV-Webseite eingesehen werden, die Partien kann man hier auf Lichess nochmal nachspielen.

Vielen Dank an Lehrte

Infos:

Nach Informationen von: Ulla Hielscher

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Frauenlandesliga erfolgreich gestartet
Samstag, 2. Mai 2026 von Germaine Kickert

Die diesjährige Frauenlandesliga hat gestern erfolgreich mit der 1. Runde begonnen. Anschließend gab es dank der Gastfreundschaft des SK Lehrte die Chance auf ein gemütliches Beisammensein bei leckerer Verpflegung vom Grill.

Soeben hat Runde 2/5 begonnen.

Diese kann live verfolgt werden, genauso wie die Folgerunden bis Sonntag Abend.

Die Ergebnisse sind hier zu finden.

 

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14. bis 17. Mai
WWGT in Bad Salzdetfurth
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29. bis 31. Mai
Wieste-Cup in Sottrum
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06. bis 09. August
Kurt-Pape-Open
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21. bis 23. August
Lessing-Open in Wolfenbüttel
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LEM

Die LEM 2026 fand vom 02.-05. Januar 2026 in Verden statt.

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Die neue Frauenschnellschachmeisterin kommt aus Bemerode
Samstag, 2. Mai 2026 von Germaine Kickert

Am 1. Mai kamen insgesamt 23 Frauen und Mädchen im Lehrter Vereinsheim zusammen, um den Titel der Niedersächsischen Frauenschnellschachmeisterschaft auszuspielen, davon auch einige Gäste aus Bremen.

Der Ausgang war denkbar knapp. Nach 4 Runden lagen zwei Spielerinnen, Marine Zschischang (SK Lehrte) und Katharina Strübel (Schachzentrum Bemerode) gleichauf – und wenn ich sage gleichauf, dann meine ich auch, so richtig gleichauf – beide 4/4 Punkten, beide exakt die gleiche Buchholz, SoBerg und logischerweise auch die gleiche Anzahl Siegpartien. Wäre dies der Endstand gewesen, so hätte es ein Stechen im Armageddon Modus um Titel und Quali gegeben, doch es stand ja noch eine Runde aus. In dieser spielten die beiden letzten verbliebenen Spielerinnen mit weißer Weste natürlich gegeneinander – sie hatten aber keine Ahnung, wie sich die Feinwertungen aufgrund der Ergebnisse aus Runde weiterentwickeln würden.

Blick in den Spielsaal

Letztlich kam es im Endspiel zwischen den beiden Spielerinnen zu einer Punkteteilung und beide konnten nur noch darauf hoffen, dass das Feinwertungsglück auf ihrer Seite sein würde. Diesbezüglich hatte Katharina Strübel (Schachzentrum Bemorode) das größere Glück und konnte sich mit einem Buchholz Vorsprung über die Titel „Schnellschachmeisterin von Niedersachsen 2026“ und die Qualifikation für die Deutsche Frauenschnellschachmeisterschaft freuen. Marine Zschischang (SK Lehrte) wurde somit denkbar knapp und ebenfalls ungeschlagen Vizelandesmeisterin.

Was die gleichheit aller Feinwertungen angeht, war am 1. Mai irgendwie Thementag, sodass sich Gislain Zöllner (MTV Dannenberg) und Kira Baklan (SK Lehrte) die Last des Haltens des Pokals für Platz 3 teilen konnten – denn beide kamen auf starke 4 Punkte und exakt die gleichen Feinwertungen.

v. l. n. r. Katharina Strübel, Kira Baklan, Gislain Zöllner, Marine Zschischang

v. l. n. r. Leman Rana Akkaya, Victoria Richter Assencio, Katharina Strübel, Özlem Erpamukcu, Kira Baklan, Gislain Zöllner, Marine Zschischang

Abseits der Pokalränge gab konnten sich außerdem die folgenden Spielerinnen über Sachpreise freuen:

  • Beste Spielerin ohne Wertungszahl: Leman Rana Akkaya (Peiner SV)
  • Beste Spielerin 700-1099: Victoria Richter Assencio (HSK Lister Turm)
  • Beste Spielerin 1100-1499: Özlem Erpamkcu (Schachzentrum Bemerode)

Vielen Dank an den SK Lehrte für die gute Vorbereitung und Bewirtung.

Abschlusstabelle_NSV-Frauenschnellschachmeisterschaften 2026

Frauenpower am langen 1.-Mai-Wochenende: Zwei Turniere in Lehrte warten auf dich
Donnerstag, 23. April 2026 von Benjamin Löhnhardt

Das lange 1.-Mai-Wochenende bringt gleich zwei Highlights für alle Schachspieler:innen, die Lust auf starke Partien und gute Stimmung haben. In Lehrte richtet der Niedersächsische Schachverband gemeinsam mit dem SK Lehrte sowohl die Offene Niedersächsische Frauenschnellschachmeisterschaft 2026 als auch die Frauenlandesliga Niedersachsen/Bremen 2025/26 aus. Du kannst an einem Tag Schnellschach spielen und direkt am Anschluss mit deinem Team antreten, wenn du beides möchtest.

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HAI-light der LJEM – Ha(i)nnah Möller wird Frauenblitzmeisterin
Montag, 6. April 2026 von Benjamin Löhnhardt

Die Frauenblitzmeisterschaft hat mit ihrer Ausrichtung im Rahmen der Landesjugendeinzelmeisterschaften immer ihren ganz eigenen Charme, wenn am letzten Abend der Meisterschaft neben einigen extra angereisten Spielerinnen, ein Großteil der anwesenden Mädchen, Betreuerinnen, Trainerinnen, Mütter und NSJ-Teamerinnen zusammenkommen, um die nächste niedersächsische Frauenblitzmeisterin auszuspielen.

Blick in den Spielsaal (Quelle: Germaine Kickert)

Auch in diesem Jahr haben sich wieder 20 Mädchen und Frauen in der Jugendherberge Rotenburg/Wümme eingefunden und trotz des jungen Alters vieler Spielerinnen und der fortgeschrittenen Uhrzeit mit viel Ehrgeiz und bei disziplinierter Turnierruhe die nächste niedersächsische Frauenblitzmeisterin ausgespielt.

Drei Plüschies in Runde 1 (Quelle: Germaine Kickert)

Lange wurde das Turnier durch Hannah Möller dominiert, die mit ihrem Haikostüm so viel Angst und Schrecken verbreitete, dass sich in den ersten vier Runden niemand wagte ihr auch nur ein Remis abzunehmen. Doch in Runde 5 fand sich eine Todesmutige, die spätere Vizelandesmeisterin Kira Baklan (SK Lehrte), die die es wagte Ha(i)-nnah Möller ihren ersten halben Punkt abzunehmen. In Runde 6 überkam Emma Oellrich dann die Rache des Hais, doch nach dieser Verausgabung konnte der Hai durch die später Drittplatzierte Marieke Schmidt endgültig zum Straucheln gebracht worden. Trotz dieses Schlussrundenverlusts kam Hannah Möller (SV Lingen) auf starke 5,5/7 Punkte und konnte sich dank ihrer besseren Buchholz im Vergleich zur Vizelandesmeisterin Kira Baklan (SK Lehrte – ebenfalls 5,5/7) über den Landesmeisterinnentitel freuen. Platz 3, mit 5/7 Punkten belegte Marieke Schmidt (SV Osnabrück).

Spitzenbrett Kira Baklan vs. Hannah Möller (Quelle: Hartmut Stinn)

Die Titelverteidigerin Anna Wilmink (SK Nordhorn-Blanke) belegte mit 4,5/7 den vierten Platz und nahm damit denkbar knapp (gleiche Punktzahl, gleiche Buchholz und 0,25 SoBerg! Vorsprung auf die fünftplatziert Emma Oellrich aus Lüneburg) den Preis für die beste Spielerin U18 nach Hause (der angesichts ihrer sehr erfolgreichen Sachpreisausbeute der letzten Jahre kurzerhand gegen den U10 Preis – das Märchen „Lang Lebe die Königin“ getauscht wurde). Beste Spielerin U14 wurde mit 3/7 Punkten Mari Margaryan (SK Lehrte). In der U12 hatte Victoria Richter Assencio (HSK Lister Turm) mit starken 3,5/7 Punkten die Nase vorn und in der U10 konnte sich ihre Vereinkollegin Amaia Beatriz Benitez Villalba (HSK Lister Turm) über den Preis für die beste Spielerin freuen.

Alle Teilnehmerinnen (Quelle: Hartmut Stinn)
Alle Preisträgerinnen v.l.n.r. Germaine Kickert, Mari Margaryan, Amaia Beatriz Benitez Villalba, Kira Baklan, Hannah Möller, Marieke Schmidt, Victoria Richter Assencio, Anna Wilmink (Quelle: Hartmut Stinn)
Quelle: Henning Lüders

Insgesamt war es wieder ein sehr schönes Turnier mit ehrgeizigem, aber immer fairem Spiel und trotz allen Wettkampfs einer freundschaftlichen Atmosphäre. Und ja, zugegeben, die Überschrift habe ich der NSJ aus ihrer Insta-Story geklaut, seht es mir nach 😉

Infos:

Nach Infos von: Germaine Kickert

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Offene Niedersächsisch‑Bremische Frauenmeisterschaft 2026 und Open in Bremen: Bericht
Freitag, 20. Februar 2026 von Benjamin Löhnhardt

Vom Freitag den 13. Februar bis Sonntag 15. Februar fanden zwei Frauenturniere im Vereinsheim von Werder Bremen statt, die gemeinsam vom NSV und dem Schachverband Bremen ausgerichtet wurden.
Germaine Kickert machte schon im Vorfeld viel Werbung und bereitete alles vor. In der offenen Niedersächsisch-Bremischen Einzelmeisterschaft der Frauen (was für ein Wortungetüm) starteten zu Beginn 14 Spielerinnen, wovon 9 um den Titel der niedersächsischen Landesmeisterin und 4 um den Bremer Titel spielten. Vervollständigt wurde das Teilnehmerfeld von Jinchen Zhang aus Holland. Es hatten sich noch einige Spielerinnen mehr angemeldet, aber viele von ihnen mussten wegen Krankheit absagen oder kamen ohne Absage gar nicht erst. Leider verloren wir im Laufe des Turniers leider auch nochmal zwei Spielerinnen wegen Krankheit, was dann zu der unschönen Situation führte, dass eine Spielerin zweimal kampflos gewann.

Gruppenfoto (Quelle: Sebastian Willing)

In der ersten Runde, in der die obere Hälfte der Rangliste gegen die untere spielt, gab es gleich ein paar Überraschungen. So gewann unser Gast aus Holland gegen Gislain Zöllner, Vorjahresmeisterin Emma Oellrich spielte Remis gegen Liz Eitel, Stefanie Wollscheid remisierte gegen Dr. Svenja von Jan und ich (Ulla Hielscher) hatte einen Bauern mehr, eine sehr gute Stellung und kam dann aber nicht über ein Remis gegen Miriam Leder heraus.

In der zweiten Runde hatte ich wieder einen Bauern mehr, eine gute Stellung und… kam wieder nicht über ein Remis heraus. In den anderen Paarungen setzte sich die Favoritin durch, Hannah Möller und Anna Wilmink spielten Remis.

In der Nachmittagsrunde am Samstag gab es dann den Murmeltiertag: Ich hatte, diesmal als Underdog, einen Bauern mehr, eine gute Stellung und spielte die längste Partie dieser Runde und ihr ahnt es schon,
kam über ein Remis gegen Emma nicht heraus, die eigentlich eine kurze Partie spielen wollte. An der Spitze spielt Dr. Sandra Lobe gegen Anna Remis, wodurch Hannah wieder zu ihr aufschließen konnte.

Am Sonntag morgen hatte ich die Schnauze voll von Mehrbauern und einigte mich früh in ausgeglichener Stellung mit Gislain auf Remis, so dass wir etwas Sightseeing in Bremen machen konnten. Während die anderen noch lange über ihren Stellungen brüteten, sahen wir uns die Stadtmusikanten (bei denen ich durch Anfassen der goldenen Hufe auf Glück hoffte), den Roland und das Schnoorviertel an.

Die Bremer Stadtmusikanten (Quelle: NSV)
Roland (Quelle: NSV)

Somit tankten wir frische Luft und Energie für die fünfte Runde. Die vierte Runde dauerte, obwohl wir ja nicht mehr spielten (wir hatten sonst immer die längsten Partien), trotzdem ziemlich lange, da andere Spielerinnen auch lange spielen können. Sandra gewann gegen Hannah und hatte vor der letzten Runde einen halben Punkt Vorsprung vor Anna. Bei den Bremerinnen lag Liz mit einem halben Punkt vor Stefanie.

In der letzten Runde kam es dann zur Entscheidung: Sandra gewann gegen Marieke Schmidt und wurde Landesmeisterin von Niedersachsen, herzlichen Glückwunsch! Zweite wurde Anna vor Hannah. Stefanie remisierte gegen Ulrike Schlüter, so dass Liz ein Remis gegen mich reichte. Ich wollte aber die Spannung noch aufrechterhalten und lehnte ihr frühes Remisangeboat ab. Aber da ich dieses Jahr in dem Turnier weder gewinnen noch verlieren konnte, ging die Partie dann schließlich doch Remis aus, und Liz wurde Bremer Landesmeisterin, Glückwunsch!

Auch in der letzten Runde wurde noch lange gekämpft, was dazu führte, dass die Siegerinnen Ehrung recht spät stattfand. Emma setzte sich in der letzten Partie des Tages schließlich gegen Miriam durch,
zwischendurch stand sie aber gar nicht so gut.

Die Tabelle kann hier eingesehen werden: https://nsv-online.de/turniere/frauen/2026/frauenlem/fort/, leider funktioniert momentan nur die Kreuztabelle und nicht die Rangliste, die sich weigert, mehr als die 1. Runde anzuzeigen.

Zum NSV Frauen Open kann ich nicht viel sagen, da ich immer sehr lange gespielt habe (oder nach der 4. Runde auf Sightseeing Tour war), aber es spielten dort 16 Spielerinnen mit und im Gegensatz zur LEM war hier Bremen mit 7!  Spielerinnen vertreten. Überlegene Siegerin wurde Marion Wilmink, sie meinte, sie hätte viel Glück gehabt, aber mit 5 aus 5! kann man nicht nur von Glück sprechen, sie hat sich den Turniersieg redlich verdient, Glückwunsch zu dieser starken Leistung! Zweite mit 4 aus 5 wurde Alina Radchuk, die nur gegen Marion verlor und das mit einer Zahl von 930 DWZ, Respekt! Hier die Tabelle des Opens: https://nsv-online.de/turniere/frauen/2026/frauenopen/teilrang/ (Hier funtionieren sowohl die Rangliste als auch die Fortschrittstsbelle).

Da die Zeit schon recht fortgeschritten war, wurden die Siegerinnen Fotos vorgezogen, da einige ihre Züge bekommen mussten. Die eigentliche Siegerehrung begann dann kurz danach. Jede Spielerin bekam eine Urkunde, die ersten drei bekamen einen Pokal und die DWZ Besten bekamen noch ein Schachbund. Die Rückfahrt gestaltete sich leider für mich, Sandra und Gislain als eine Herausforderung. Die Straßenbahn zum Hauptbahnhof kam einfach nicht mehr, die Anzeige zeigte immer wieder an, dass sie in 10 Minuten kommt, aber die 10 Minuten wurden immer wieder angezeigt, auch hier Erinnerungen an den Murmeltiertag.  Sandra ergatterte dann per Anhalter eine Mitfahrgelegenheit und Gislain und ich ergattern ein Taxi. Mein Zug nach Hannover wartete leider noch auf Anschlussreisende und musste unterwegs andere Züge durchlassen, so dass mein Anschlusszug in Hannover, der nicht wartete, schon weg war, so dass ich noch fast eine Stunde Zeit in Hannover hatte und schließlich den letzten Zug nehmen konnte und erst um Mitternacht zu Hause war.

Vielen Dank an Germaine für die Organisation, Durchführung und rundum Betreuung, an Dr. Oliver Höpfner  für das leckere Catering und das reichhaltige Tee Angebot und an den NSV für das Sponsoring der Verpflegung. Es gab während der Runden reichlich belegte Brötchen, Obst und Süßigkeiten auch für verschiedene Getränke war gesorgt.Ich denke, die hohen Teilnehmerzahlen sprechen dafür, dass sich alle wohlgefühlt haben und hoffe auf eine Wiederholung im nächsten Jahr, wo ich dann hoffentlich weniger Remis spiele!

Ulla Hielscher

Infos:

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Offene Niedersächsisch‑Bremische Frauenmeisterschaft 2026 und Open in Bremen: Kurzbericht
Dienstag, 17. Februar 2026 von Benjamin Löhnhardt

Das Wochenende in Bremen bot starkes Schach und eine tolle Stimmung. Der SV Werder Bremen öffnete seine Räume für zwei Turniere, die viele Spieler:innen aus Niedersachsen und Bremen anzogen.

Platz 1-3 der Frauen-LEM, v.l.n.r.: Anna Wilmink, Sandra Lobe, Hannah Möller (Quelle: Sebastian Willing)

Die Offene Niedersächsisch‑Bremische Einzelmeisterschaft der Frauen brachte klare Ergebnisse. Sandra Lobe (SK Lehrte) holte mit 4.5 aus 5 Punkten den Titel der neuen niedersächsischen Landesmeisterin. Anna Wilmink (SK Nordhorn‑Blanke) und Hannah Möller (SV Lingen) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die Bremer Meisterschaft lief erstmals im gemeinsamen Turnier. Liz Eitel (Delmenhorster SK) gewann den Titel. Miriam Leder (SK Verden) überzeugte als beste Spielerin unter 1500 DWZ.

Landesmeisterinnen von Niedersachsen und Bremen und Frauenreferentinnen, v.l.n.r.: Elena Koldunov, Sandra Lobe, Liz Eitel, Germaine Kickert (Quelle: Sebastian Willing)

Im Frauen‑Open setzte Marion Wilmink (SK Nordhorn‑Blanke) ein Ausrufezeichen. Sie gewann alle fünf Partien. Alina Radchuk (Stader SV) und Solina Zhu (SAbt SV Werder Bremen) komplettierten das Podest. Die Ratingpreise gingen an Nurgül Uz (Delmenhorster SK), Anke Schaffrinna (SV Lingen), Alina Radchuk (Stader SV) und Dorina Bildat (SC Turm Lüneburg).

Platz 1-3 Open, Ausrichtervertreter und NSV-Frauenreferentin, v.l.n.r.: Germaine Kickert, Alina Radchuk, Marion Wilmink, Solina Zhu, Oliver Höpfner (Quelle: Sebastian Willing)

Der NSV richtete das Wochenende gemeinsam mit dem Landesschachbund Bremen und der Schachabteilung des SV Werder Bremen aus. Ein ausführlicher Bericht folgt bald.

Infos:

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Frauenturniere am WE: Restplätze vorhanden, Warteliste aktiviert
Montag, 9. Februar 2026 von Benjamin Löhnhardt

Am bevorstehenden Wochenende werden in den Clubräumen des SV Werder Bremen die Offene Niedersächsisch-Bremische Einzelmeisterschaft der Frauen 2026 sowie die 3. Niedersächsisches Frauen-Open ausgetragen. Aktuell gibt es nur noch ganz wenige Startplätze. Erfahrungsgemäß wird es üblicherweise noch zu krankheitsbedingten Absagen kommen. Die Warteliste ist aktiviert, so dass eine Anmeldung weiterhin möglich ist (und die Spielerin bei einer Nachrückermöglichkeit informiert werden würde).

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Offene Niedersächsisch-Bremische Einzelmeisterschaft der Frauen 2026 sowie 3. Niedersächsisches Frauen-Open: Ausschreibung
Montag, 15. Dezember 2025 von Benjamin Löhnhardt

Nach einer erfolgreichen ersten Durchführung einer Frauen-LEM und eines Frauen-Opens in 2024 und 2025, geht es in die nächste Runde. Dieses Mal wird es in Zusammenarbeit mit Werder Bremen und dem Landesschachbund Bremen zwei Turniere geben:

  • Offene Niedersächsisch-Bremische Einzelmeisterschaft der Frauen 2026
  • 3. Niedersächsisches Frauen-Open bis max. 1300 DWZ

Infos:

Nach Informationen von: Germaine Kickert

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