NSV100
Auf dieser Seite finden Sie alle NSV-Artikel rund um das NSV-Jübiläum zum 100-jährigen Bestehen.
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In der neusten Ausgabe von Schach (1/2025) befindet sich ein längerer, lesenswerter Artikel über das Niedersachsen Masters, dem Einladungsturnier in Wolfsburg im Rahmen des „100-Jahre-NSV“-Jubiläums im vergangenen September. Autor und Chefredakteur, IM Jonny Carlstedt, hat uns den Artikel freundlicherweise als Leseprobe zur Verfügung gestellt. Das darin erwähnte Interview mit Turniersieger GM Baklan befindet sich auf der Webseite der Zeitschrift Schach.

Die Zeitschrift Schach wird inzwischen von den Chess Tigers weitergeführt. Übrigens kann man die Schach erst einmal als Probeabo austesten.
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Am Sonntag fand im Rahmen des NSV-Jubiläums die offizielle Landesblitzmannschaftsmeisterschaft 2024 statt. Die Mannschaft vom HSK Lister Turm konnte mit 26 aus 28 möglichen Punkten den Titel niedersächsischer Blitzmannschaftsmeister erlangen. Auf dem Treppchen landeten weiterhin SK Nordhorn-Blanke (24 Punkte) sowie SK Lehrte (23 Punkte).

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Am Samstag fand im Rahmen des NSV-Jubiläums die offizielle Landesblitzeinzelmeisterschaft 2024 statt. Das Feld war sehr eng beieinander und erst die Feinwertung entschied um den Turniersieg. Mit 18,5 Punkten aus 23 Partien konnte FM Hannes Ewert (SV Hellern) den Titel niedersächsischer Landesblitzeinzelmeister erringen. Er setzte sich gegen FM Tobias Vöge (HSK Lister Turm, ebenfalls 18,5 Punkte) sowie FM Matthias Tonndorf (Hamelner SV, 18 Punkte) durch.

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Am Samstag trafen sich im Rahmen des NSV-Jubiläums die hellen Köpfe in Braunschweig und es ging um den Titel des niedersächsischen Hochschulmeisters bei »d-fine Wissenschachturnier«.

Das Turnier konnte FM Gerrit Hourigan (SF Hamburg e.V. 1934) souverän mit voller Punktausbeute vor CM Benjamin Wagner (SG Aufbau Elbe Magdeburg) gewinnen. Auf dem dritten Platz landete knapp dank besserer Wertung Nathanael Wetterau (SC Braunschweig Gliesmarode) und wurde damit niedersächsischer Hochschulmeister 2024.
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Am vergangenen Wochenende ging es mit Turnieren zum NSV-Jubiläum weiter. Am Freitagabend wurde es besonderd hektisch, als die 2. Offene Niedersächsische Bulletmeisterschaft in Kooperation mit der ChessSports Association (CSA) ausgetragen wurde.

Die am schnellsten und erfolgreichsten Spieler des Abends waren IM Ilja Schneider und Torben Schulze. Beide gaben neben einem Remis im direkten Vergleich nur ein weiteres Unentschieden ab und sicherten sich mit 15 von 16 möglichen Punkten die Spitzenplätze. Mit etwas Abstand folgte Robert Engel, der mit 12,5 Punkten ebenfalls aufs Treppchen kletterte.
Henning Lüders hat erneut tolle Fotos geschossen und zur Verfügung gestellt, die die Atmosphäre des Abends wunderbar einfangen.
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Das Interview von ChessBase mit Michael S. Langer, Präsident des Niedersächsischen Schachverbands (NSV), beleuchtet die Feierlichkeiten und Projekte rund um das 100-jährige Jubiläum des NSV.
Michael spricht über die Herausforderungen und Highlights der Jubiläumsveranstaltungen, darunter die festliche Feier in Braunschweig und ein hochkarätiges Großmeisterturnier in Wolfsburg, das von Sponsoren wie Volkswagen und der Lotto-Sportstiftung unterstützt wurde. Außerdem gibt er Einblicke in die Bedeutung von Partnerschaften, die Organisation solcher Events und die geplanten Aktivitäten für die Zukunft, wie die Fortsetzung ambitionierter Turniere und die Stärkung des Ehrenamts. Das Interview zeigt die Leidenschaft und den Einsatz, mit denen der NSV den Schachsport in Niedersachsen weiterentwickelt.
Text: ChessBase
Übrigens gehen die Jubiläumsaktionen an diesem Wochenende noch weiter. Anmelden kann man sich noch für folgende Turniere in Braunschweig:
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Im November fanden mit dem Jubiläums-Grandprix und dem Einladungsturnier „Niedersachsen Masters“ zwei tolle Turniere statt. Am folgenden Wochenende wird Niedersachsen nach Braunschweig schauen und es werden u.a. die Niedersächsischen Blitzeinzel- und Blitzmannschaftsmeisterschaften stattfinden. Weiterhin werden mit einem Bulletturnier sowie der Hochschulmeisterschaft noch zwei Turniere stattfinden, zu denen man sich weiterhin noch anmelden kann.

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Im November fanden mit dem Jubiläums-Grandprix und dem Einladungsturnier „Niedersachsen Masters“ zwei tolle Turniere statt. Henning Lüders hat diese mit seiner Kamera eingefangen und die Fotos mit uns geteilt: Fotos auf AmazonPhotos (Quelle: Henning Lüders)

Übrigens gehen die Jubiläumsaktionen noch weiter. Anmelden kann man sich noch für folgende Turniere in Braunschweig:
📅 06.12. Niedersächsische Bulletmeisterschaft
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Preisrichter Hans Gruber hat den Preisbericht zum Kompositionsturnier erstellt, welches der Niedersächsische Schachverband anlässlich seines 100-jährigen Bestehens für sein Ehrenmitglied Manfred Tietze ausgeschrieben hatte. Gefordert waren strategische/logische Mehrzüger mit Gewinn/Verlust von weißem/schwarzem Tempo.

Das Turnier kann man sowohl in Quantität als auch Qualität der Einsendungen als Erfolg werten. Der 1. Preis geht an GMC* Marcel Tribowski (Berlin). Der 2. und 4. Preis bleiben in Niedersachsen und gehen an IMC* Michael Herzberg aus Bad Salzdetfurth. Der dritte Preis geht an IMC* Dieter Werner (CH-Dübendorf)/Norbert Geissler (München). Darüber hinaus wurden zwei Aufgaben mit einer ehrenden Erwähnung ausgezeichnet, drei weitere mit einem Lob. Ausführlicher Bericht von Hans Gruber (Regensburg).
*GMC = Großmeister für Schachkomposition, IMC = Internationaler Meister für Schachkomposition
Holger Buck, Referent für Problemschach im NSV
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Eine Niederlage von Vladimir Baklan würde den Verfolgern die Chance eröffnen, den souveränen Tabellenführer auf den letzten Metern doch noch abzufangen. Yuryi Kuzubovs Interesse, Baklan zu stoppen und selbst das Turnier zu gewinnen, war zur achten und vorletzten Runde nicht allzu ausgeprägt. Nach 12 Zügen in einer theoretischen Stellung der Berliner Verteidigung bot Kuzubov remis an, Baklan akzeptierte.


Baklan führt jetzt mit 6 Punkten aus 8 Partien das Feld an. Erster Verfolger mit 5,5 Punkten ist Georg Meier, der am zweiten Brett gegen Elshan Moradiabadi eine klassische Georg-Meier-Partie gewann. Mit den weißen Steinen erarbeitete sich Meier ein vorteilhaftes Doppelturmendspiel. Seine bessere Struktur und die aktiveren Türme gaben ihm anhaltenden Druck, unter dem Moradiabadi schließlich kollabierte.

Torben Knüdel und Peter Prohaszka hätten mit einem Sieg in ihrem Duell am dritten Brett ebenfalls auf 6 Punkte kommen können. Aber die beiden einigten sich auf remis, als abzusehen war, dass die Partie zu einem ein beiderseits wenig ergiebigen Endspiel verflachen würde. Für Knüdel ist der halbe Punkt, zumal gegen einen Großmeister aus einer anderen Föderation, wertvoll.

Der NSV-Kaderspieler und –Leistungssportreferent hat seine IM-Norm so gut wie geschafft. In der letzten Runde steht er allerdings vor der höchsten Hürde, die das Niedersachsen Masters zu bieten hat. Knüdel wird am ersten Brett mit den schwarzen Steinen auf Tabellenführer Baklan treffen.

Am vierten Brett zwischen Zahar Efimenko und Sebastian Poltorak ging es nicht mehr um den Turniersieg, aber für Poltorak ebenfalls um eine IM-Norm. Der polnische FM war drauf und dran, den U14-Weltmeister von 1999 mit den schwarzen Steinen zu überspielen. Efimenko rettete sich in ein Endspiel mit einer Minusfigur, die seine zwei Mehrbauern kaum kompensierten. Aber mit jedem Bauerntausch kam der erfahrene Großmeister dem Remis näher. Schließlich stand Turm plus Springer versus Turm auf dem Brett – remis.

Andrey Sumets wünscht sich wahrscheinlich, dass das Turnier noch etwas dauert. Mit bescheidenen 1,5/5 gestartet, ist der ukrainische Großmeister zuletzt zu großer Form aufgelaufen. Auch sein dritter Sieg in Folge über Felix Hampel war sehenswert. Mit 4,5/8 steht Sumets, ursprünglich Mitfavorit, jetzt erstmals über 50 Prozent.