Der NSV-Grandprix ist weit mehr als nur eine Serie von Turnieren, denn sie sprengt Grenzen. Komm raus aus deinem Bezirk und entdecke was die Schachwelt Niedersachsens noch so für dich zu bieten hat. Kurzum: Ein echtes Schachspektakel, das ganz Niedersachsen erobert!
Das 44. Wilhelm-Werner-Gedächtnisturnier fand vom 14. Mai bis 17. Mai in Bad Salzdetfurth statt.
Siegerehrung beim WWGT, in der Mitte Turniersieger Bert Sieber (Quelle: SCS)
Im A-Open konnte sich Bert Sieber als Favorit beweisen und holte sich mit beeindruckenden 6,5/7 Punkten den Turniersieg und damit den Pokal. Im B-Open blieb es bis zur siebten und letzten Runde spannend, wie sich Platz 1-5 aufteilen würden. Letzten Endes konnte sich Hannes Leon Grunwald mit 5,5/7 Punkten durchsetzen.
Mit dem 16. Ems-Vechte-Cup in Lingen wird vom 25. bis 27. September ein weiteres Turnier des diesjährigen NSV-Grandprix‚ ausgeschrieben. Nach aktuellem Planungsstand sollen 50 Teilnehmer:innen zugelassen werden. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Bereits ein Blick auf die Startrangliste ließ erwarten, dass die beiden angetretenen FIDE-Meister Vladislav Lymar von Sfr Wolfhagen und Jakob Weidemann (SK Münster) die vorderen Plätze wohl unter sich ausmachen werden.
Während zunächst alles auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hindeutete, spielte Weidemann in der dritten Runde gegen den Georgier Berdia Mikeladze Remis während Lymar gegen Ernst Heinemann (SK Union Oldenburg) seinen dritten Partiesieg sicherstellte. Das direkte Aufeinandertreffen der beiden in der vierten Runde hatte somit bereits Endspielcharakter. Nachdem sie remisierten ließ sich Lymar mit einem langen Kampfsieg in der 5. Runde gegen Manfred Lenhardt (SC Weisse Dame Berlin) den Turniersieg nicht mehr streitig machen.
Der Sieger Vladislav Lymar (m.) mit Turnierleiter Wolfgang Torkler (l.) und Dirk Rütemann (r.) bei der Siegerehrung des Wieste-Cups 2026 (Quelle: Wolfgang Torkler)
Von den insgesamt 72 Teilnehmern/innen waren 42 in der B-Gruppe angetreten, darunter viele Jugendliche, auffällig zudem die erfreuliche Mädchen/Frauen-Quote von 6 Spielerinnen.
Mit einer beeindruckenden Erfolgsserie und schließlich 4,5 von 5 Punkten nach der Schlussrunde konnte der stark aufgelegte und vor allem sehr ausdauernd kämpfende Hartmut Weist (SV Hellern), vielen bekannt durch sein Ehrenamt als Seniorenreferent im NSV, den Turniersieg einfahren.
Die Siegerehrung übernahm der Sportdirektor des NSV, Dirk Rütemann. Er begrüßte, dass der SC Sottrum den Wieste-Cup nach einer kurzen einjährigen Pause wieder durchgeführt. Überdies sei Ziel des NSV, die NSV-Grandprix-Serie auszuweiten und weitere Vereine für die Durchführung von Turnieren dieser Art durchzuführen.
Eingebettet in den Bergen des Niedersächsischen Berglandes liegt das beschauliche Bad Salzdetfurth – die erste Station der diesjährigen NSV-Grandprix-Saison. Doch um den Spielsaal zu erreichen gibt es für den einen oder anderen schon die erste kleine Hürde: Rauf den Berg mit Schwung. Mit dem Auto kein Problem, zu Fuß oder mit dem Rad schon eher eine Herausforderung. Aber somit kommen einige Schachfreundinnen und Schachfreunde schon gut aufgewärmt am Brett an.
Blick in den Turniersaal vom WWGT 2026 (Quelle: Marc-Kevin Zehe)
Das Wilhelm-Werner Gedächtnis Turnier findet in diesem Jahr zum bereits 44. Mal statt. Die Aula der IGS am Birkenweg bietet beste Turnierbedingungen mit ausreichend Platz, einer guten Beleuchtung und einem hochengagierten Verein, der die Organisation vollkommen im Griff hat. Insgesamt 52 Spielerinnen und Spieler messen sich vom 14. bis 17. Mai in zwei Gruppen und spielen um die vorderen Plätze.
Zur Eröffnung begrüßte der Turnierorganisator Maurice Seer unseren NSV-Präsidenten Michael S. Langer. Dieser wünschte dem Turnier einen spannenden aber ruhigen Verlauf in angenehmer Atmosphäre. Der verantwortliche Schiedsrichter Niklas Mörke gab die erste Runde des Wilhelm-Werner Gedächtnis Turniers nach kurzer Ansprache gegen 9:40 Uhr frei.
Mit dem 20. Lessing-Open in Wolfenbüttel wird vom 21. bis 23. August ein weiteres Turnier des diesjährigen NSV-Grandprix‘ ausgeschrieben. Es wird in drei Gruppen gespielt. Nach aktuellem Planungsstand sollen 250 Teilnehmer:innen zugelassen werden. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Wie im vergangenen Jahr gibt es eine Teamwertung. Teams im B- und C-Turnier bestehen aus vier Spielern; Teams setzen sich aus „aktiven“ (DSB) Mitgliedern eines Vereins zusammen. Weiterhin wird es eine Live-Übertragung der Bretter durch die Schachfreunde Wilstermarsch & Itzehoe geben.
Mit dem Wieste-Cup in Sottrum wird vom 29. bis 31. Mai ein weiteres Turnier des diesjährigen NSV-Grandprix‘ ausgeschrieben. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Mit dem 5. Kurt Pape-Open wird das erste Turnier des diesjährigen NSV-Grandprix‘ zu Ehren von Kurt Pape ausgeschrieben. Vom 6. bis 9. August wird in zwei Wettkampfgruppen (A-Gruppe: ELO mindestens 1700, B-Gruppe: ELO kleiner 1800) gespielt. Nach aktuellem Planungsstand sollen 150 Teilnehmer:innen zugelassen werden. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Bei einer Anmeldung bis zum 28. Februar ist das Stargeld am günstigsten.B
Das 44. Wilhelm-Werner-Gedächtnisturnier ist das (bislang) erste Turnier des NSV Grandprix 2026. Vom 14. Mai bis 17. Mai wird wieder über 7 Runden in A+B-Open gespielt und eine Anmeldung ist ab jetzt möglich.
Kurz nach dem Jahreswechsel blicken wir mit dem Abschluss der Turnierserien NSV Grandprix und NSV Rapid Rumble auf ein spannendes, faires und gemeinsames Jahr am Schachbrett zurück. Zahlreiche Spielerinnen und Spieler haben über viele Turniere hinweg ihr Können gezeigt und unsere beiden Turnierserien mit Emotionen, Ehrgeiz und Action gefüllt. Vielen Dank, dass ihr alle mit am Start wart und Schach in Niedersachsen so vielfältig und lebendig macht.
Fair Play beim Rapid Rumble in Anderten 2025 (Quelle: Henning Lüders)
Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Organisatoren, Helferinnen und Helfern, ohne deren Engagement diese unzähligen Begegnungen nicht möglich gewesen wären. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Einsatz, ihre Fairness und die großartige Atmosphäre, die jedes einzelne Turnier geprägt hat.
Nun bleibt noch eine große Frage zu klären: Wer hat im vergangenen Jahr so abgeliefert, dass er oder sie sich einen Platz auf dem Treppchen und einen Preis erspielt hat? Nachfolgend möchten wir die Siegerinnen und Sieger in allen Wertungen hervorheben. Die vollständigen Übersichten für den NSV Grandprix und den NSV Rapid Rumble sind entsprechend verlinkt.
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner zu diesen großartigen Leistungen!
Die Sieger jeder Kategorie des NSV-Grandprix dürfen sich über drei Gratisteilnahmen an Turnieren des NSV Grandprix im Jahr 2026 freuen. Für die Zweitplatzierten übernimmt der NSV zweimal, für die Drittplatzierten einmal das Startgeld für die Teilnahme an einem Grandprix-Turnier im Jahr 2026.
Die Gewinner der Gesamtwertung des NSV Rapid Rumble teilen sich ein Preisgeld in Höhe von 500 €. Der NSV wünscht allen Preisträgerinnen und Preisträgern viel Freude mit ihren Gewinnen!
Preisabholung:
Die Gewinner des NSV-Grandprix nehmen wie gewohnt an den gewünschten Turnieren des NSV Grand Prix teil und melden sich nach dem absolvierten Grandprix-Turnier im Jahr 2026 bei mit einer Bankverbindung, auf die das gezahlte Startgeld erstattet werden soll.
Die Gewinner des NSV Rapid Rumble melden sich im Laufe des Jahres ebenfalls unter mit einer Bankverbindung, auf die das erspielte Preisgeld überwiesen werden soll.
Wir hoffen, dass beide NSV-Turnierserien euch ebenso viel Freude bereitet haben wie uns, und freuen uns schon jetzt auf das kommende Jahr mit vielen bekannten und neuen Gesichtern am Brett!
Der erste NSV Rapid Rumble läuft bereits – trotz Wintereinbruchs – in Bremen. Die nächsten Ausschreibungen folgen zeitnah im Laufe des Jahres. Beim NSV Grandprix sind die ersten Ausschreibungen bereits in der Pipeline. Es lohnt sich also, regelmäßig auf unserer Webseite vorbeizuschauen und sich für das nächste Turnier anzumelden.
Für Anregungen, Fragen oder bei Interesse, selbst ein Turnier in einer der beiden Serien auszurichten, wendet euch gerne an Niklas Prahl: