Niedersächsischer
Schachverband
Gefördert durch:
Nachruf Hans Vögtlin
Montag, 21. Januar 2008 von Michael Gründer

Wir trauern um unseren Schachfreund Hans Vögtlin, der am 1. Januar 2008 im Alter von 85 Jahren verstarb.

Aus seiner südbadischen Heimat wechselte er in den 1950er Jahren aus beruflichen Gründen nach Gifhorn, wo er bei der Firma Teves im kaufmännischen Bereich tätig war. Mit seiner Ehefrau Inge gründete er eine Familie, zu der drei Kinder gehören. Seit langer Zeit bewohnen Vögtlins in der Gifhorner Südstadt ein Reihenhaus.

Auf dem Feld der Freizeitbeschäftigungen war das Schachspiel Hans Vögtlins besondere Vorliebe. So ergriff er die Initiative und gründete zusammen mit anderen Schachfreunden zum 1. Januar 1959 den Schachverein Gifhorn 1959. Er übernahm als 1. Vorsitzender die Leitung und war über 20 Jahre innere Kraft und Seele des jungen Vereins. In dieser Zeit war er meistens 1. Vorsitzender, doch übernahm er auch andere Funktionen, wie Spielleiter und Jugendwart, je nachdem wo sich gerade keine andere Besetzung fand.

Im Alltagsleben des Vereins war es Hans Vögtlin ein besonderes Anliegen, neue Schachinteressierte schnell warm werden zu lassen, förmlich ausgedrückt: zu integrieren, indem er sich mit ihnen in der Schnupperphase zu Unterhaltungspartien zusammensetzte und dabei Grundzüge des Schachspiels und Gebräuche des Vereinslebens erklärte.

All sein Wirken für den Verein wurde bereits 1980 mit der Verleihung von Ehrenmitgliedschaft und Ehrenvorsitz gewürdigt.

Neben seiner Arbeit im Verein engagierte sich Hans Vögtlin auch auf Verbandsebenen in eindrucksvoller Weise. Im Schachbezirk Braunschweig folgte er 1969 dem Ruf zur Mitwirkung im Vorstand und übernahm das Amt des Schatzmeisters, das er 27 Jahre lang bekleidete. Als 1984 der Schachkreis Gifhorn gegründet wurde, übernahm er auch hier 14 Jahre lang das Amt des Kassenwarts.

Die Begegnung mit anderen Schachfreunden war Hans Vögtlin ein stetes Anliegen. So rief er zusammen mit Gerhard Breitmann bereits 1961 einen Freundschaftskampf der beiden Nachbar-Schachvereine aus Gifhorn und Hankensbüttel/Bodenteich ins Leben, der bis 1993  26-mal ausgetragen wurde und dessen Ergebnisse auf dem zugehörigen Pokal und in einer Dokumentation festgehalten wurden.

Für seinen vielfältigen Einsatz und seine Verdienste um Schachspiel und Schachsport wurden Hans Vögtlin 1975 und 1997 die Ehrennadel in Silber des Niedersächsischen Schachverbands verliehen.

Wenn man Hans Vögtlin privat besuchte, war ein Schachbrett auf einem Tisch, nebenan im Wintergarten, nicht zu übersehen, wo gerade eine Problemstellung aufgebaut war. Der Hausherr hatte die Lösung bereits ergrübelt und erklärte seinen Besuchern gern die Finessen der Verführungen.

Doch Hans Vögtlin war kein einseitiger Schachjünger. Seine zweite Freizeitliebe galt der Gartenparzelle der Familie im Kleingärtnerverein. Es versteht sich, dass Hans Vögtlin dem Vorstand angehörte und dort als Obmann für Ordnung sorgte.

Hans Vögtlin wird von uns allen als Wegbereiter des Gifhorner Schachspiels und Schachsports und als stets hilfsbereiter Schachfreund hochgeschätzt und wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
       
Jürgen Dannehr, 1. Vorsitzender Schachverein Gifhorn 1959
Ingo Neumann, 1. Vorsitzender Schachkreis Gifhorn
Michael S. Langer, 1. Vorsitzender Schachbezirk Braunschweig
 

Frauen-Schach-Lehrgang im Schachbezirk 2 Braunschweig
Mittwoch, 19. September 2007 von Michael Gründer

Fast schon eine Tradition ist der jährliche Frauen-Schach-Lehrgang im Schachbezirk 2 Braunschweig.

Mit 15 Spielerinnen zwischen 14 und 73 Jahren! (darunter die TOP 6 der Bezirksrangliste) gab es einen neuen Teilnehmerinnenrekord in der grünen Wolfenbütteler Asse.

Unter der Leitung unserer langjährigen und bewährten Referenten Peter Oppitz (2. Liga-Gruppe) und Jens Israel („Hobby“-Gruppe) grübelten die Damen sich hinauf bis zum Königs-Diplom lösten Kotows Analysebaum.

Auf dem Heimweg besuchte uns der frischgewählte NSV-Präsident Michael S. Langer sowie der NSV-Referent für Damenschach Reiner Gniffke. Beide konnten sich davon überzeugen, dass die “Braunschweiger Frauen“ ihren glücklichen Freiplatz in der 2. Frauen-Bundesliga Ost möglichst lange behalten möchten.

Nach Informationen von Peter W. Kausche, Frauenwart Schachbezirk Braunschweig e.V.

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