20. Lessing-Open 2026: Jubiläum mit Rekordbeteiligung in Wolfenbüttel
Sonntag, 30. August 2026 von Benjamin Löhnhardt
In der Lindenhalle an der Halberstädter Straße 1 A fiel am Freitagabend den 21. August der Startschuss zum 20. Lessing-Open. Bis Sonntag, 23. August, kämpften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in fünf klassischen Runden um Punkte, Preise und wertvolle DWZ- beziehungsweise Elo-Zuwächse. Das Jubiläumsturnier des SV Caissa Wolfenbüttel e.V. war dabei nicht nur ein besonderer Meilenstein in der Geschichte des Vereins, sondern auch von einer Rekordbeteiligung mit 224 an den Start gehenden Spielerinnen und Spielern geprägt.

Zum 20. Geburtstag präsentierte sich das Turnier erneut als Teil des NSV-Grandprix 2026 und bot mit den drei Spielklassen A, B und C ein Angebot für sehr unterschiedliche Spielstärken.
Nach der 5. Runde ergaben sich in den drei Gruppen folgende Spitzenplätze:
- A-Turnier: Robert Engel, 2. Patrick Lick, 3. FM Gedeon Hartge
- B-Turnier: Siegfried Lau, 2. Tom Möller, 3. Nicolas Drews
- C-Turnier: Julian Schramm, 2. Dimitri Gebauer, 3. Sven Noorman
Ein wichtiger Bestandteil des Jubiläumsturniers war die Live-Übertragung der Partien. Für die technische Umsetzung sorgten die Schachfreunde Wilstermarsch und Itzehoe, die dafür eigens nach Wolfenbüttel kamen. Die Übertragung aller Bretter machte das Turnier auch außerhalb der Lindenhalle sichtbar und ermöglichte es Schachfreunden, Partien und Ergebnisse online zu verfolgen.
Finanziell unterstützt wurde diese Live-Übertragung von der Lotto-Sport-Stiftung. Damit wurde ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, das Turnier nicht nur vor Ort, sondern auch digital erlebbar zu machen. Die Stiftung fördert in Niedersachsen Sport und Integration und unterstützt entsprechende Projekte. Gerade für ein Turnier mit überregionaler Beteiligung ist diese digitale Komponente inzwischen mehr als ein Zusatzservice.
Auch abseits der Bretter setzte das Organisationsteam auf starke Partner. In diesem Jahr übernahm das DRK Wolfenbüttel das Catering und sorgte damit für die Verpflegung der Teilnehmer. Wie wichtig dieser Bereich bei einem kompakten Schachwochenende ist, zeigt sich spätestens nach mehreren Stunden konzentrierten Spiels: Zwischen den Runden braucht es nicht nur taktische Erholung, sondern auch Gelegenheit für eine Mahlzeit und eine kurze Pause.W
Weitere Informationen:
Nach Informationen von: Marc-Kevin Zehe
Beitrag kommentieren: Twitter / Instagram / Bluesky / Facebook / Mastodon / E-Mail



