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SV Caissa Wolfenbüttel: Pokalsensation knapp verpasst
Montag, 25. Januar 2016 von Benjamin Löhnhardt

Bei dem Debüt des SV Caissa im bundesweiten Pokal des Deutschen Schachbund hat dieser die ganz große Sensation knapp verpasst.

Nachdem man sich am Sonnabend in der ersten Runde noch gegen die leicht favorisierte Mannschaft des Lübecker SV durchsetzen konnte, verlor man am Sonntag gegen den favorisierten Bundesligisten Hamburger SK nach langem hartem und ausgeglichenem Kampf knapp mit 2,5: 1,5.

Quelle: Wolfgang Klettke

Zunächst war das Losglück der Mannschaft von Caissa hold. Man traf am Sonnabend nicht sofort auf den favorisierten HSK, sondern auf die Mannschaft auf Lübeck, während es die Hamburger mit dem brandenburgischen Pokalsieger SG Lok Brandenburg zu tun bekam.

Nachdem FM Matthias Tonndorf seine Partie an Brett 1 schnell gewann, konnte Mannschaftskapitän Ugur Erdogan an Brett 2 etwas später gewinnen und brachte Caissa mit 2:0 in Führung. Trotz eine Niederlage von Andreas Bilawer an Brett 4 konnte Caissa durch ein Remis von CM Peter Oppitz mit 2.5:1.5 gewinnen.

Der HSK, der am Vortag glatt mit 3:1 gegen SK Lok Brandenburg gewann erwies sich dann jedoch als zu schwerer Gegner. Auch wenn die Stellungen lange ausgeglichen waren, so setze sich die Routine der Hamburger durch. Zunächst konnte CM Peter Oppitz noch ein Remis herausholen. Dann verlor jedoch FM Matthias Tonndorf an Brett 1, was die Hamburger in Führung brachte. Auch der Sieg von Mannschaftskapitän Ugur Erdogan konnte nichts mehr hausreißen, da Prof. Dr. Karl-Heinz Kraft nach etwa 6,5 Stunden auf Zeit verlor.

Damit hatte der Hamburger SK mit 2,5:1,5 gewonnen und zog verdient und erwartungsgemäß in die nächste Runde ein. Der SV Caissa hat jedoch einen großen und lange Zeit offenen Kampf geliefert und konnte ein gelungenes Pokaldebüt feiern. Die Zuschauer konnten hochklassige Partien sehen und auch wenn das letzte Quäntchen Glück zum Erfolg gefehlt hat, so haben die Wolfenbütteler Niedersachsen doch würdig vertreten.

Quelle: Christian Schulz

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