Niedersächsischer
Schachverband
Gefördert durch:
NSV-Kongress 2013 – Alles dran, alles drin!
Montag, 23. September 2013 von Michael Gründer

Was gehört zu einem guten Kongress?

Grußworte, Fachvorträge, Ehrungen, Wahlen, Mittagessen, Etatplanung und Anträge!

All das wurde auf dem Kongress des Niedersächsischen Schachverbandes am 21.09.2013 in Sottrum geboten. Trotz heißer Phase des Bundestagswahlkampfes fand der stellvertretende Bürgermeister der Samtgemeinde Sottrum Zeit, mit seinen Grußworten die Wertschätzung für unsere Versammlung auszudrücken und nebenbei natürlich auch die Vorzüge seiner Heimatgemeinde anzupreisen.

Interessante Aspekte zum Thema Inklusion wurden uns dann von Peter Quasigroch präsentiert. Die Integration von Behinderten ist gerade im Schachsport gut möglich und kann durch Beachtung der Rahmenbedingungen leicht verbessert werden. Klaus Gohde bewies im zweiten Fachvortrag, dass er sich nicht nur in der Astronomie, sondern auch in der modernen Finanzwelt gut auskennt und erläuterte verständlich, was unsere Vereine bei der anstehenden Einführung des Sepa-Lastschriftverfahrens zu beachten ist.

Bei den anschließenden Ehrungen wurde wieder einmal deutlich, wie vielfältig die für unseren Schachsport zu erledigenden Aufgaben sind und wie viele Schachfreunde es Gott-sei-Dank ehrenamtlich meist über lange Jahre gewissenhaft erledigen. Heinz Bruweleit hat jahrzehntelang als Staffeleiter dafür gesorgt, dass die Tabellen in den Verbands- und Landesligen im Nordwesten stets tadellos geführt wurden.

Klaus Schumacher war in den vergangenen Jahren auf Landesebene immer bereit die Aufgaben zu übernehmen, die ihm angetragen wurden. Nachdem er kürzlich Vorsitzender des Schachbezirks Oldenburg-Ostfriesland geworden ist, möchte er sich ganz auf diese Aufgabe konzentrieren und kandidierte nicht mehr als Spielleiter. Beiden Schachfreunden dankte unser Präsident Michael S. Langer mit einem Präsentkorb.

Nach 25 Jahren Spielleiter im Bezirk Braunschweig erhielt Andreas Klein die silberne Ehrennadel des Verbandes.

Da sich unserer bisheriger Sportdirektor und stellvertretende Präsident Detlef Wickert zukünftig anderen Zielen widmen möchte, wurde ihm für seine langjährigen Verdienste auf Bezirks- und Landesebene die
goldene Ehrennadel verliehen.

Bei den anschließenden Wahlen brauchte übrigens keiner der Delegierten Angst zu haben, „aus Versehen ein Amt abzubekommen“. Für sämtliche Positionen präsentierte der Vorstand Kandidaten, die alle ohne Gegenstimmen gewählt wurden. Neben den wiedergewählten Vorstandsmitgliedern gab es folgende Neubesetzungen: Sportdirektor und Spielleiter wurde Björn Hilker, dessen Amt als Referent für Verbandsentwicklung zukünftig von Claudia Markgraf neben ihrer Aufgabe als Referentin für Frauenschach ausgeübt wird. Aus dem Kreis der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes wurde
Jörg Tenninger zum stellvertretenden Präsidenten gewählt.

Der geschäftsführende Vorstand mit Claudia Markgraf, Dirk Rütemann, Michael S. Langer, Jörg Tenninger, Björn Hilker und Jan Salzmann.

Nach der Mittagspause wurde über die Anträge zur Änderung der  Ordnungen diskutiert. Klar dass über die redaktionellen Anpassungen an die neue Satzung nicht lange gesprochen werden musste. Positiv ist aber anzumerken, dass die inhaltliche Diskussion zu den weiteren Änderungsvorschlägen betont sachlich und fair geführt wurde.Unsere juristisch versierten Schachfreunde Peter Jürgens und Bertold Egbringhoff gaben dabei wichtige Hinweise zur Rechtssicherheit der beschlossenen Formulierungen.

Bei einem Blick in die Runde der Delegierten ist mir übrigens aufgefallen, dass wir eine erfreuliche Mischung „alter Hasen“ und jungen Schachfreunden zur Teilnahme in diesem höchsten Entscheidungsgremium des Verbandes versammelt hatten. Das ist gut so und zeigt, dass unser Verband lebt.

Das offizielle Protokoll mit der Dokumentation aller Tagesordnungspunkte wird wie immer über unser Verbandsorgan hochgeladen und auch auf unserer Internetseite veröffentlicht. Bis dahin empfehle ich noch einen Blick auf die Fotos mit den Impressionen aus dem Kongress.

Jörg Tenninger, Referent für Organisation

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