{PROJECT} /templates/kongress.ini {TITEL} Bericht des Referenten für Damenschach {JAHR} 2005 {UEBERSCHRIFT} Rechenschaftsbericht des Referenten für Damenschach {REFERENT} Reiner Gniffke {CONTENT}

Zielsetzungen: Die Ziele, die ich mir zu Beginn der Saison gestellt hatte waren

  1. Bei der Deutschen Damen Damen Mannschaftsmeisterschaft will ich unter die ersten sechs Mannschaften kommen.
  2. Auf der kommende Niedersächsische Landeseinzelmeisterschaft soll als Gegnerin der aus dem Vorjahr qualifizierten Sarah Hoolt eine ernsthafte Gegnerin für die Ausscheidung zur Teilnahme an der Deutschen Damen Einzelmeisterschaft gefunden werden.
  3. Ich wollte mit mindestens vier Mannschaften eine Landesliga als Mannschaftswettbewerb gestalten.

Ich beginne aus dramaturgischen Gründen mal mit dem dritten Punkt. Diese Zielsetzung ist zu 100 % in die Hose gegangen. Eine Mannschaft, die sich schon fest gemeldet hatte, musste ich absagen, weil es mir nicht gelang die Mindestzahl von drei Mannschaften zusammen zu stellen. An Konsequenz aus diesem Misserfolg habe ich über den Spielaus- schuss eine Auflockerung der Gastspielregelung als Änderung in der Turnierordnung durchgesetzt. Ferner habe ich mit Verantwortlichen für das Damenschach aus den Bezirken eine Damenkonferenz durchgeführt, um ganz besonders auch dieses Problem zu besprechen. Herausgekommen ist dabei, dass wir an einem zusammenhängendem Wochenende, dem 4. bis 5. März 2006, bei Bedarf auch noch am 3. März, die Landesliga Meisterschaft durch- führen werden. Ich bin guter Hoffnung, dass es in diesem Jahr funktioniert, denn ich habe bereits zwei Meldungen, zu einem Zeitpunkt, wo die Ausschreibung ( in der August-Rochade) noch gar nicht draußen ist.

Die Teilnahme von Damen/Mädchen an der NLEM ließ zwar zu wünschen übrig, aber mit Dorothee Schulze konnte eine akzeptable Gegnerin für Sarah Hoolt gefunden werden. Die beiden spielten im Frühjahr die Teilnahme an der Deutsche Damen Einzelmeisterschaft aus. Für die meisten überraschend, konnte sich die Uelzenerin durchsetzen. Zur Zeit des Versandes dieses Berichtes war die Deutsche Meisterschaft gerade am Gange.

Mit Ev-Gislain Zoellner und Claudia Markgraf, die an der Deutschen Damen Blitzeinzel-Meisterschaft vom 24. Bis 25. Sept in Bad Lauterberg teilnehmen werden und Marine Zschischang, die Niedersachsen bei der Deutschen Damen Schnellschacheinzelmeisterschaft vertreten wird, werden wir während meiner Amtszeit erstmals fast alle Deutschen Meisterschaften beschicken.

Am meisten Freude bereitete mir natürlich mein Lieblingsprojekt, die Deutsche Damen Mannschaftmeisterschaft der Länder. Wer es noch nicht gelesen oder gehört haben sollte wir haben diesen Titel im April für Niedersachsen einfahren können. Seit diese Meisterschaft ausgetragen wird, das ist seit 1986 der Fall, erscheint in den Siegerlisten an erster Stelle siebenmal NRW, fünf mal Freistaat Sachsen, drei mal Schachverband Hessen, zwei mal Thüringer Schachbund, ein mal Landesschachverband Sachsen-Anhalt, ein mal Badischer Schachverband und nun auch der Niedersächsische Schachverband.

Das wir als Sieger aus Halle an der Saale wieder abfahren konnten hat vielerlei Gründe. Ein nicht unwesentlicher davon war, dass die Mannschaft die nahezu stärkste mögliche Aufstellung hatte, die in Niedersachsen möglich ist. Im einzelnen waren für den Erfolg verantwortlich:

Brett 1Helene RomakinHSK Post HannoverBezirk I
Brett 2Claudia MarkgrafSV Osterode-SüdharzBezirk III
Brett 3Sarah HooltSV Bad BentheimBezirk VI
Brett 4Yvonne LöschSK LehrteBezirk I
Brett 5Marine ZschischangSK LehrteBezirk I
Brett 6Barbara MichalekSC Hämeler WaldBezirk I
Brett 7Jasmin LaakeHSK Post HannoverBezirk I
Brett 8Olesja OranjukAlfelder SVBezirk III

Nun gilt es darauf aufzubauen. Mir dabei zur Seite stehen in den Bezirken besonders im

Bezirk IJan Salzmann
Bezirk IIPeter Kausche
Bezirk IVDetlef Wickert (in Ermangelung eines/r Referent(i)en
Bezirk VIna Krix
Bezirk VIFrank Pfeifer
BremenUlrike Schlüter (zur Zeit)

Mit Petra Mense hat auf Bundesebene ein bekanntes Gesicht die Nachfolge im Referat Damenschach von Hannelore Neumeyer angetreten, die sich nach Querelen im Vorfeld nicht mehr zur Wahl stellte. Die jährliche Sitzung der Frauenkommision wurde auf einen zwei Jahresrhytmus reduziert. Dazwischen findet dann lediglich eine abgespeckte Konferenz statt.

Bad Lauterberg, 20. Jul. 05
Reiner Gniffke
Referent für Damenschach im Niedersächsischen Schachverband